Concrete Dreams of Sound

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Concrete Dreams of Sound

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mit Andrius Arutiuanian (Fellow 2023-24), Alchemyverse (Bicheng Liang + Yixuan Shao), Merche Blasco (Fellow 2022-23), Gerard Gormley, Katarzyna Krakowiak, Signe Lidén, Nicole L’Huillier, Yara Mekawei (Fellow 2021-22), Brett Mommersteeg, Mendi+Keith Obadike, Samuel Perea-Díaz, Marina Peterson, Charles Richards, Jonathan Tyrrell, Jan St. Werner, Jona Wolf

Das Berliner Künstlerprogramm des DAAD und Sonorous Cities (SONCITIES) freuen sich, gemeinsam Concrete Dreams of Sound: Experimente in klanglicher Materialität zu präsentieren. Dieses zweiwöchige Programm bringt KlangkünstlerInnen, -theoretiker und -architektinnen zusammen, um Ideen zu Klang und Materialität im Rahmen von Vorträgen, Gesprächen, Workshops, Listening Sessions, Performances und Installationen zu auszutauschen. 

Obwohl es sich um ein unsichtbares Phänomen handelt, das normalerweise als immateriell verstanden wird, prägt der Klang die materielle Welt auf vielfältige Weise und wird ebenso durch sie geprägt. Schall interagiert mit Architektur und der baulichen Umgebung; Schall beeinflusst Luft und Atmosphäre, und zwar sowohl in einer Weise, die Schaden anrichten kann – wie bei der Lärmbelästigung oder der akustischen Kriegsführung – als auch in einer Weise, die Verbundenheit und Solidarität erzeugen kann, wie in den Soundscapes von Protest und Widerstand. Schall geht von, zwischen und durch Körper hindurch und formt soziale und politische Beziehungen; er definiert die gemeinsamen Räume der „acoustic commons“ ebenso wie die fragmentierten Räume der „sonic undercommons“.

Wenn wir den Klang in Bezug auf seine materiellen Verflechtungen betrachten, ist sein Status als immateriell in der Tat zweifelhaft. Ist Klang Energie oder Materie, oder gehört er zu einer anderen Kategorie, die zwischen energetischen und materiellen Zuständen schwankt? Wie materialisiert sich Klang oder wird er materiell? Was sind die Qualitäten der Klangmaterie und was unterscheidet Klangmaterie von anderen Arten von Materie?

Concrete Dreams of Sound besteht aus mehreren Komponenten. Es umfasst ein viertägiges Treffen von eingeladenen KünstlerInnen und TheoretikerInnen, ein Vermittlungsprogramm für Studierende der Architektur, des Städtebaus und der Klangforschung sowie ein öffentliches Programm mit Listening Sessions, einem Symposium und einem Open Lab. Das Open Lab ist nicht als Ausstellung im klassischen Sinne konzipiert, sondern eher als Testgelände: ein Raum, der sich im Laufe des Programms weiterentwickelt und die Öffentlichkeit in die Prozesse, die Forschung und das Denken hinter verschiedenen Projekten und Experimenten einlädt.

Concrete Dreams of Sound ist das erste von drei Programmen dieser Art, die vom Forschungsprojekt Sonorous Cities (SONCITIES) an der Universität Oxford durchgeführt werden. Die Programme zu den Themen Materialität, Ökologie und Energie zielen darauf ab, die Sprache und die Instrumente zu erweitern, die Raumplanern bei der Auseinandersetzung mit Klang und der gebauten Umwelt zur Verfügung stehen. 

Mit Förderung vom Europäischen Forschungsrat (ERC) im Rahmen des European Union’s Horizon 2020 Research and Innovation Programme als Teil des Projektes Sonorous Cities (Fördervertrag Nr. 865032). Unterstützt und ko-produziert vom Berliner Künstlerprogramm des DAAD.

kuratiert von: Dahlia Borsche & Gascia Ouzounian

Programm im Überblick

Open Lab: täglich 12-19 Uhr (außer 25.4. während des Symposiums)
mit Alchemyverse (Bicheng Liang + Yixuan Shao), Gerard Gormley, Katarzyna Krakowiak, Signe Lidén, Nicole L’Huillier, Yara Mekawei, Brett Mommersteeg, Mendi+Keith Obadike, Samuel Perea-Díaz, Marina Peterson, Charles Richards, Jonathan Tyrrell, Jan St. Werner, Jona Wolf

Öffentliches Symposium:
Materializing Sonic Architecture
25. April 9.30 – 19 Uhr
mit Präsentationen von Jonathan Tyrell, Katarzyna Krakowiak, Jan St. Werner, Mendi+Keith Obadike, Marina Peterson & Merche Blasco

Öffentlicher Workshop mit Alchemyverse
(Bicheng Liang + Yixuan Shao):
WEND
26. April 16 – 17.30 Uhr

Workshop für Studierende der Architektur:
Sound Space Sense
29. April 10.30 – 16.30 Uhr
mit Jan St. Werner, Gascia Ouzounian & Dahlia Borsche
Teilnahme nur mit Registrierung
Call for Participants

Workshop für Studierende im Bereich Sound Studies/(elektroakustische) Komposition:
Form(ing) Matter (of) Sound
30. April 10 – 18 Uhr
mit Samuel Perea-Díaz & Jona Wolf
Teilnahme nur mit Registrierung
Call for Participants

daadgalerie Erdgeschoss und 1. OG
Oranienstr. 161
10969 Berlin

Eintritt zu allen Veranstaltungen frei

Bildnachweis: „Transitory Sonic Bodies“ by Samuel Perea-Díaz & Jona Wolf (2022)

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