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Weitere Stipendienprogramme

Neben den BKP Auszeichnungsstipendien betreut das Team des Berliner Künstlerprogramms verschiedene weitere Förderprogramme, über die internationale Kulturschaffende und WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen nach Berlin eingeladen werden.

Zusätzlich zu den 18 Stipendien, die durch die Auswahl unabhängiger Jurys in den vier Bereichen Bildende Künste, Musik & Klang, Literatur und Film für einen längeren Zeitraum vergeben werden, spricht das Berliner Künstlerprogramm jährlich mehrere ein- bis zweimonatige Kurzeinladungen direkt aus. Diese Einladungen sind ebenso als Auszeichnungen für KünstlerInnen gedacht, die bereits einen substanziellen und relevanten Beitrag zum zeitgenössischen Kunstgeschehen geleistet haben, deren transdisziplinäre oder kollektive Praktiken aber im Raster der vier traditionell gewachsenen Sparten nicht gut abgebildet werden können. Außerdem bietet sich hier die Möglichkeit, in Verbindung mit den extern vergebenen Auszeichnungsstipendien thematische Schwerpunkte zu setzen.

BKP Kurzzeit-Fellows

Mit dem Programm „Künste und Medien“ fördert der DAAD Recherche- und Studienaufenthalte von internationalen Kulturschaffenden und MedienmacherInnen in Deutschland. Neben langfristigen Kooperationen – mit dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik – umfasst das Programm Kurzzeitstipendien, die vom Berliner Künstlerprogramm betreut werden.

Künste & Medien-Fellows

Der Klimawandel ist nicht mehr nur ein wissenschaftliches, sondern ein gesellschaftliches und politisches Problem. Folglich müssen verschiedene gesellschaftliche Gruppen in die Entwicklung von Lösungen dieses Problems und in Debatten darüber, was Nachhaltigkeit bedeutet, einbezogen werden. Um den Austausch und die Diskussionen zwischen KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen zu fördern, bieten das Berliner Künstlerprogramm des DAAD, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der Fachbereich Kultur und Museum der Landeshauptstadt Potsdam einen Künstleraufenthalt am PIK an.

Das 1992 gegründete PIK befasst sich mit zentralen wissenschaftlichen Fragen in den Bereichen globaler Wandel, Folgen des Klimawandels und nachhaltiger Entwicklung. Natur- und SozialwissenschaftlerInnen arbeiten an interdisziplinären Projekten, deren Erkenntnisse die gesellschaftliche Entscheidungsfindung auf Grundlage fundierter Informationen ermöglichen. Hierbei sind die wichtigsten Methoden System- und Szenarienanalysen, Modellierung, Computersimulation und Datenintegration.

Die historischen Gebäude des Instituts und seine Hochleistungsrechner befinden sich auf dem Potsdamer Telegrafenberg, einer einzigartigen Wissensarchitektur aus dem 19. Jahrhundert. Seit 2011 bietet das PIK das Gebäude des ehemaligen „Kleinen Fotorefraktor“ als Atelier für Gastkünstler und als Begegnungsort für WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen an.

Die Artists-in-Residence am PIK erhalten eine Unterkunft in der Stadt Potsdam und Atelierräume am PIK sowie ein dreimonatiges Stipendium, um Lebenshaltungskosten sowie die Kosten für Material und Reisen zu begleichen. Alle Gastkünstler sind dazu aufgefordert, während ihres Aufenthalts mit den Wissenschaftlern vor Ort in Kontakt zu treten und ihre Arbeit in Potsdam und Berlin der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Wir begrüßen Bewerbungen von internationalen zeitgenössischen KünstlerInnen und Kulturschaffenden aus verschiedensten Sparten: Bildende Kunst, Film, Literatur, Musik/Klang, Kuratieren, Design und Theorie.

Das „Artists in Residence am PIK“-Programm ist ein Kooperationsprojekt des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, des Berliner Künstlerprogramms des DAAD und der Landeshauptstadt Potsdam und wird finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes und der Landeshauptstadt Potsdam.

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

PiK Fellows

Mit dem ICORN-Stipendium für gefährdete Kulturschaffende setzt das Berliner Künstlerprogramm des DAAD ein Zeichen für Kunst- und Meinungsfreiheit. Finanziert wird das Stipendium vom Land Berlin, das im Mai 2018 dem International Cities of Refuge Network beigetreten ist. Dank der in Norwegen ansässigen Organisation konnten bislang weltweit mehr als 200 gefährdete und bedrohte KünstlerInnen und PublizistInnen temporäre Zuflucht in fast 80 Städten finden. Als Partnerinstitution des Landes Berlin übernimmt das Berliner Künstlerprogramm des DAAD die Betreuung der StipendiatInnen.

International Cities of Refuge Network (ICORN)

ICORN Fellows

Über Gastprofessuren werden Lehrende in den Disziplinen Bildende Kunst, Literatur, Musik und Tanz + Performance über das Berliner Künstlerprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes mit der Berliner Hochschullandschaft vernetzt: Als GastprofessorInnen werden jeweils für ein Semester ausländische LiteratInnen, KomponistInnen, WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen, KuratorInnen, KunsthistorikerInnen und -kritikerInnen, TänzerInnen und ChoreographInnen eingeladen, um an den Universitäten Berlins zu lehren.

Der DAAD hat gemeinsam mit der Humboldt-Universität zu Berlin, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Stiftung Brandenburger Tor der Bankgesellschaft Berlin eine Rudolf Arnheim-Gastprofessur für Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität eingerichtet.

In Kooperation mit der Freien Universität Berlin, dem S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main/Berlin, und dem Veranstaltungsforum der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck hat der DAAD eine Samuel Fischer-Gastprofessur für Literatur an der Freien Universität Berlin eingerichtet.

Gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin und dem Sender Freies Berlin (jetzt Rundfunk Berlin-Brandenburg) hat der DAAD eine Edgard-Varèse-Gastprofessur für Computermusik an der Technischen Universität Berlin eingerichtet.

Mit der Freien Universität Berlin, dem Institut für Theaterwissenschaft des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften, und der Akademie der Künste in Berlin hat der DAAD die Valeska-Gert-Gastprofessur für Tanz und Performance eingerichtet.

Rudolf Arnheim-Gastprofessur

Samuel Fischer-Gastprofessur

Edgard-Varèse-Gastprofessur

Valeska-Gert-Gastprofessur

KuratorInnen sind als globale Nomaden vermittelnd tätig: Sie sind die entscheidenden Knotenpunkte zwischen KünstlerInnen, Institutionen und der Öffentlichkeit. Das „Curators in Residence“-Programm der KfW Stiftung bietet herausragenden NachwuchskuratorInnen aus Lateinamerika, Afrika, dem Nahen Osten und Asien mehrmonatige Aufenthalte in Deutschland, um den interkulturellen Austausch in der Ausstellungspraxis voranzutreiben. Die fünfjährige Kooperation zwischen der KfW Stiftung und dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD ermöglichte individuell gestaltete Arbeitsaufenthalte in Berlin, die nicht auf die Realisierung eines Ausstellungsprojektes ausgerichtet waren, sondern der Projektentwicklung, Profilbildung, Recherche und Vernetzung dienten. Pro Jahr wurde ein sechsmonatiges Stipendium vergeben.

Auswahlverfahren: Renommierte KuratorInnen und KünstlerInnen, die in verschiedenen Regionen Lateinamerikas, Afrikas, des Nahen Ostens und Asiens tätig sind, nominierten vielversprechende NachwuchskuratorInnen.  Eine Fachjury traf eine Auswahl der eingereichten Bewerbungen.

KfW Stiftung

Curating Connections Fellows

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