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Sema Kaygusuz und
Emine Sevgi Özdamar in Lesung und Gespräch

Moderation: Verena Auffermann
Sema Kaygusuz, 1972 in Samsun am schwarzen Meer geboren, in Istanbul lebend, eine der faszinierendsten Autorinnen der türkischen Gegenwartsliteratur, deren Romanen, Erzählungen, Essays ein magischer Dualismus aus scharfem Verstand und poetischer, bildreicher Sprache eignet, ganz gleich ob sie über »multikulturalistische Reduktion«, »Religion und Toleranz« oder aber das Schweigen schreibt, das eine Überlebende des Massakers von Dersim wie ihre Großmutter den nachfolgenden Generationen hinterlassen hat (wie in Sema Kaygusuz’ jüngstem Roman »eine Stelle in deinem Gesicht«), und
Emine Sevgi Özdamar, türkischstämmige Berliner Autorin, Schauspielerin und Regisseurin, fortgegangen aus dem Istanbul der Militärdiktatur, um an der Ostberliner Volksbühne bei Benno Besson und Matthias Langhoff das Brechttheater zu lernen, Menschenkennerin und »Poetin des verschwundenen, unsagbaren« (John Berger), Sprachwechslerin und Grenzgängerin, die in die deutsche Sprache mit ihrem ganzen türkischen Sprachgepäck eingewandert ist, um aus beiden eine unverwechselbare deutsch-türkische Sprachsymbiose zu schaffen (Sigrid Löffler), in Lesung und Gespräch über Muttersprachen,
Mutterzungen und die Wege zum eigenen (weiblichen) Ich.


in Kooperation mit dem Münzsalon

Eintritt: 5 / 3 Euro


©: Arif A?çi


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