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Künstlerisches Forschungsprojekt mit Nina Emge, Ipek Görgün, Nicole L'Huillier, Kali Malone, Thomas Raab & Jan Werner
Im Oktober startet die Transnational Sound Initiative ihren ersten Research Hub. Die Initiative (TSI) versteht sich als wandelbares, dialogisches Kollektiv, das sich der Erforschung von Sound und vor allem einer Re-Evaluierung und Neudefinition unseres Verständnisses von Klang verschrieben hat. Ins Leben gerufen von Jan Werner (Mouse on Mars & Fiepblatter Katalog, Berlin), arbeitet TSI in nicht-hierarchischen, dezentralen und interdisziplinären Strukturen. Wissensproduktion basiert auf Diversität, Dialog und der kreativen Aneignung von Technologie.

Für die erste Projektphase wurden Nina Emge, Ipek Görgün, Nicole L'Huillier, Kali Malone und Thomas Raab mit Kurzzeitstipendien des DAAD-Programms Künste & Medien nach Berlin bzw. zu digitalen Fellowships eingeladen. Aus der Perspektive ihrer unterschiedlichen künstlerischen Strategien und Forschungsansätze werden sie sich von Oktober bis Dezember 2020 gemeinsam mit Fragen zu Raumklang und Klangräumen, auditiver Psyschologie und kulturellen Geografien beschäftigen. Desweiteren sind mit dem Projekt assoziiert: Michael Akstaller (Akademie der Bildenden Künste Nürnberg), Ian Condry (MIT), Marc Matter (Institut für Musik und Medien, RSH Düsseldorf), Louis Chude-Sokei (Boston University).

Am Ende dieser Förderphase werden Zwischenergebnisse des Austausches auf einer Webseite zur Verfügung gestellt werden. Im November wird außerdem ein öffentlicher Online-Workshop stattfinden. Weitere Informationen dazu folgen in Kürze auf unserer Webseite.

Photo: Paul Wick

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