Yearbook 2022

The BKP yearbook 2022 is now online.

More than ever, the DAAD Artists-in-Berlin Program serves as a space for engaging and debating the events of our time. Thirty-nine fellows from twenty-eight countries came to Berlin in 2021/22—each with their respective experiences, histories, and perspectives. This publication offers insight into the issues and approaches taken up by fellows and alumni in addressing the present.

Against the backdrop of the multiple crises of our time, the continued development of residency programs takes on even greater significance. What an invaluable privilege it is to be able to generate time and space for artistic creation. How enriching it is as artists, institutional staff, and audiences to be involved in making listening, looking, thinking, and feeling the main focus. Join us in this endeavor!

Jahrbuch 2022

Das Jahrbuch 2022 des Berliner Künstlerprogramms ist jetzt online verfügbar.

Mehr denn je ist das Berliner Künstlerprogramm des DAAD ein Resonanzraum für die Ereignisse unserer Zeit. 39 Fellows aus 28 Ländern fanden sich 2021/22 in Berlin ein – mit ihren jeweiligen Erfahrungen, Geschichten und Perspektiven. Die vorliegende Publikation gibt Einblick in die Fragen und Herangehensweisen, mit denen Fellows und Alumni sich mit der Gegenwart auseinandersetzen.

Vor dem Hintergrund der multiplen Krisen unserer Zeit kommt der Weiterentwicklung von Residenzprogrammen ein neuer Wert zu. Was für ein unschätzbares Privileg es ist, Zeit und Raum für künstlerisches Schaffen herzustellen, welch eine Bereicherung, als Kunstschaffende, InstitutionsmitarbeiterInnen, Publikum daran mitwirken zu können, dass Zuhören, Hinschauen, Mitdenken und -fühlen im Mittelpunkt stehen. Begleiten Sie uns dabei!

Bewerbungsverfahren für 2024er Stipendien eröffnet

Das Bewerbungsverfahren für die 2024er Stipendien des Berliner Künstlerprogramms ist seit heute eröffnet. Bewerbungsschluss ist der 1. Dezember 2022.

Das Berliner Künstlerprogramm des DAAD ist eines der renommiertesten Residenzstipendienprogramme in Europa. Jedes Jahr werden etwa zwanzig herausragende KünstlerInnen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund nach Berlin eingeladen, um sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren und sich aktiv an der lebendigen Kulturszene der Stadt zu beteiligen. Um für dieses Stipendium in Frage zu kommen, müssen die Künstler ihre eigene, herausragende künstlerische Stimme und einen eigenständigen Werkkorpus entwickelt haben. Das Stipendium wird nicht an Studierende vergeben, es gibt jedoch keine Altersbeschränkung nach oben.

Bewerbungen für Stipendien in der Bereichen Literatur, Musik & Klang (12 Monate Aufenthalt) und Film (6 Monate Aufenthalt) können vom 17. Oktober bis 1. Dezember 2022 eingereicht werden. Im Bereich Bildende Künste schlägt eine Berufungskommission Einladungen an international renommierte KünstlerInnen vor, d.h. Bewerbungen im Bereich Bildende Künste sind nicht möglich.

Wenn Sie sich bewerben möchten, verwenden Sie bitte ausschließlich die aktuellen Informationen und Formulare unter Berliner Künstlerprogamm Bewerbung).

Internationaler Hilfsfonds 2021

Berliner Künstlerprogramm des DAAD fördert zwölf Kulturprojekte im Ausland

Auf Initiative des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amts wurde 2020 mit mehreren Partnern der Internationale Hilfsfonds für Organisationen in Kultur und Bildung eingerichtet, um Kultur- und Bildungsorganisationen im Ausland im Umgang mit den Auswirkungen der Pandemie zu unterstützen. Aufgrund der sichtbaren Wirksamkeit und der anhaltenden Dringlichkeit haben die Partner beschlossen, den Internationalen Hilfsfonds 2021 erneut aufzulegen und die Fördersumme sowie den Förderzeitraum auszubauen. Von September 2021 bis Februar 2022 werden nun Mittel in Höhe von rund sechs Millionen Euro an ausgewählte Kultur- und Bildungsorganisationen in 59 Ländern ausgeschüttet. Das Berliner Künstlerprogramm des DAAD beteiligt sich 2021 erneut an diesem Konsortium und fördert mit einer eigenen Programmlinie zwölf Kulturprojekte, die unter 27 eingereichten Projektvorhaben ausgewählt wurden.

Dank dieses Förderprogramms können zwölf Organisationen zwischen September und Dezember 2021 Projekte mit einem Fokus auf Weiterbildung von Kulturschaffenden, Arbeit an Archiven sowie Ausrichtung von Stipendienprogrammen in den Sparten Literatur, Film und Bildende Künste umsetzen. Darunter sind auch Zweitgeförderte, die bereits in der ersten Auflage des Hilfsfonds unterstützt wurden.

Die geförderten Organisationen zeichnen sich durch eine teils langjährige Zusammenarbeit mit ehemaligen StipendiatInnen des Berliner Künstlerprogramms aus. In ihrer Arbeit vor Ort werden sie mit 252.000 Euro aus Mitteln des Auswärtigen Amtes unterstützt.

Abuja Literary Society, Abuja, Nigeria:ALITFEST” – Abuja Literary and Arts Festival

Beirut DC, Libanon: “Maskoon Fantastic Lab“, Fortbildung für Filmschaffende

Asociación Cultural Bisagra, Peru: “Commoning Future”: Diskursplattform für Kulturschaffende

Archivo de la Memoria Trans, Buenos Aires, Argentinien: Archiv für Transgender-Geschichte

Fold Media Collective Initiatives, Colombo, Sri Lanka: „Colomboscope“, Festival für zeitgenössische Kunst

Les Archives Bouanani, Rabat, Marokko: Inventarisierung der Archive des Regisseurs Ahmed Bouanani

Malaysia Design Archive, Kuala Lumpur, Malaysia: Archiv für visuelle Kultur Malaysias

Más Arte Más Acción, Nuquí, Chocó, Kolumbien: “Reactivating the Territory for Coexistence”

Savannah Centre for Contemporary Art, Tamale, Ghana: “Tech Class”

SOMA, Mexiko-Stadt, Mexiko: Stipendienprogramm für Kunstschaffende

Studio Klampisan, Banyuwangi, Indonesien: „Mama’s Imagination Kitchen“: künstlerische Recherche, Vorträge, Videos

Fundación TEOR/éTica, San José, Costa Rica; Stipendien für zentralamerikanische Kulturschaffende

Die geförderten Organisationen zeichnen sich durch eine teils langjährige Zusammenarbeit mit ehemaligen StipendiatInnen des Berliner Künstlerprogramms aus. In ihrer Arbeit vor Ort werden sie mit 252.000 Euro aus Mitteln des Auswärtigen Amtes unterstützt.

Hintergrund:
Der Internationale Hilfsfonds für Organisationen in Kultur und Bildung wurde 2020 auf Initiative des Auswärtigen Amts und des Goethe-Instituts zusammen mit weiteren Partnern eingerichtet, um Kultur- und Bildungsorganisationen im Ausland im Umgang mit den Auswirkungen der Pandemie zu unterstützen. Das Auswärtige Amt stellte die Grundfinanzierung von drei Millionen Euro, die 2021 auf rund sechs Millionen Euro erhöht wurde. Die Gesamtkoordination und die Weiterleitung der Fördermittel liegt beim Goethe-Institut. Kulturorganisationen und private Stiftungen aus Deutschland haben ebenfalls Mittel zur Verfügung gestellt oder beteiligen sich mit eigenen Projektförderungen, darunter das Berliner Künstlerprogramm des DAAD, die Deutsche UNESCO-Kommission, die S. Fischer Stiftung, die Robert Bosch Stiftung und die Siemens Stiftung. www.goethe.de/hilfsfonds

Bundesverdienstkreuz für Swetlana Alexijewitsch

Im Rahmen des 80. Jahrestages des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion verlieh Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 15. Juni in Schloss Bellevue der belarussischen Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Besonders in ihren Werken „Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“ und „Die letzten Zeugen“ zeichnet sie eindrücklich die Grausamkeiten des Zweiten Weltkrieges und das Leid der Zivilbevölkerung nach.
Swetlana Alexijewitsch ist Fellow der Martin Roth-Initiative beim Berliner Künstlerprogramm des DAAD.

Videoaufzeichnungen von Emre Dündars Portraitkonzert jetzt online

Radiokonzert mit Werken von Emre Dündar jetzt online anschauen!

Récit ductile (2017-2019) 16‘
für Klarinette und Streichquartett

Vagabond III (2020) 10‘
für Flöte, Akkordeon und Violoncello

Parergon zu »De vulgari eloquentia« (2017/2020)
für Sprecher, Kontrabassklarinette, Keyboard und Elektronik
Uraufführung

Soirée gothique (2018) 25’
für Sopran und Ensemble
auf Gedichte von Emily Dickinson

Live aufgenommen beim Ultraschall Berlin – Festival für neue Musik am 23. Januar 2021 mit dem Ensemble KNM Berlin und Gästen.

Kamera+Schnitt: Eunice Maurice + Ursula Böckler

Die Verbindung von Sprache und Musik – das ist das zentrale Thema im Schaffen des türkischen Komponisten Emre Dündar. Er sammelt seit vielen Jahren klingende Erinnerungen, Sprachaufnahmen, Laute, phonetische Besonderheiten und Melodien der unzähligen Dialekte und zum Teil aussterbenden Sprachen in der Türkei, die er dann in seiner Musik weiterverarbeitet.

In einem Portraitkonzert in Kooperation mit dem Berliner Künstlerprogramm beim ultraschall Festival wurde eine Auswahl seiner Werke erstmals dem Berliner Publikum vorgestellt. Das Ensemble KNM bestritt unter der Leitung von Titus Engel sowie mit den Solisten Theo Nabicht (Bassklarinette) und Eva Resch (Sopran) dieses Kammerkonzert.
Für das Stück Parergon to de Vulgari Eloquentia stand Emre Dündar sogar selbst auf der Bühne und performte.

Informationen zum Konzert sind hier zu finden.

Emre Dündar war 2020-21 Fellow der Sparte Musik beim Berliner Künstlerprogramm des DAAD.

Jetzt online hören: Portraitkonzert Emre Dündar

Portrait Emre Dündar auf Deutschlandfunk Kultur, Hörspielmagazin