Ukraine, Ukraine-Begegnungen, 2022, in Berlin

Iryna
Kudria

Iryna Kudria (1986 in Kiew, Ukraine, geboren) ist Künstlerin und Forscherin. Sie absolvierte die Nationale Akademie für Statistik, Buchhaltung und Rechnungsprüfung und studierte zeitgenössische Kunst an der Schule für Visuelle Kommunikation in Kiew sowie mit dem Kollektiv Chto Delat „What is to be done?“ an der „Schule für Engagierte Kunst“ in Sankt Petersburg. Sie nahm auch an der vom TanzLaboratorium organisierten „Tanz- oder Choreografieschule“ teil und war in der feministischen Bewegung aktiv. Seit 2015 arbeitet sie als unabhängige Künstlerin mit verschiedenen Medien und Schwerpunkt auf Videoinstallation und Videoperformance. In ihren Arbeiten untersucht Iryna Themen wie Körperlichkeit, Identität und Erfolg und setzt sich mit Fragen der historischen Erinnerung und der Moderne auseinander. Seit 2020 forscht sie zu Babyn Yar, einem Ort in Kiew, der als Symbol des „Holocaust durch Kugeln“ weltbekannt wurde. Sie leitet dort konzeptionelle Touren. Kudria hat an verschiedenen Forschungs- und Kunstprojekten teilgenommen, darunter: Radically Different Society, Ukrainian Institute of America, New York (2021); als Nominierte für den PinchukArtCentre Preis, Kiew (2020), mit ihrer Arbeit Women’s Stories with Kira Terentyeva; Spinning Wheel, Sword and Deer, Stanica Luganska Regional Museum, Lugansk Region (2018); Work hard! Play hard! Transmission, Мinsk, Belarus (2017); What in me is feminine?, Visual Culture Research Center, Kiew (2015).

Iryna Kudria ist im Oktober/November 2022 als Gast des DAAD Programms „Begegnungen mit zeitgenössischen Kulturschaffenden aus der Ukraine“ in Berlin.

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