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Audiovisuelle Installation im Rahmen des Festivals mikromusik - Festival experimenteller Musik und Sound Art
Koproduktion Berliner Künstlerprogramm des DAAD und Internationales Musikinstitut Darmstadt

Ausgangspunkt für die ortsspezifische Mehrkanal-Komposition sind Beobachtungen sowie Mikrophon- und Videoaufnahmen in einer Berliner Altbauwohnung. Die Arbeit untersucht die Mikroakustik spezifischer Innenräume: von hohen Decken, Fenstern, Kammern, Kaminen, ungewöhnlichen Ecken oder scharfen Winkeln, die für Berliner Altbauwohnungen typisch sind. In jedem Raum werden die genauen Raumdimensionen durch akustische Verstärkung ausgelotet und damit Resonanzen und Harmonien wahrnehmbar gemacht. Zudem werden hörbare Zeugnisse alltäglicher Aktivitäten von Nachbarn aufgenommen, etwa, wenn Wasser durch Rohre fließt oder der Parkettboden knarzt. Die aus diesen spezifischen audiovisuellen Aufnahmen geformte Komposition wird einem anderen Ort – dem Ort der Präsentation – überlagert, sodass beide Orte in einen Dialog miteinander treten. Die Klangwiedergabe und die Videoprojektion werden dem Präsentationsort quasi räumlich eingeschrieben. Die Ästhetik der Audio-/Videoinstallation ist minimalistisch und arbeitet mit Nuancen: weiß in weiß, Ton in Ton.

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