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Mit Jennifer Walshe, Stephen Swift, Stimmen. Augustin Maurs, Violoncello
Aufführungen am 11. und 12. November 2005, jeweils um 20:00, 21:15, 22.30 Uhr. Dauer jeweils ca. 30 min.

"Motel Abandon" spürt dem Gefühl nach, was es heißt, sich als Individuum allein in einem Raum aufzuhalten. Das Stück findet in einem Appartement statt, in dem drei verschiedene Leute im selben Raum, jedoch nie zur selben Zeit wohnen. Die Besucher können sich frei bewegen, sie können den Musikern über die Schulter schauen und in der Partitur lesen, um die zarten, intimen Klänge der Musik zu erfahren. Anmeldung erbeten.

Jennifer Walshe, geboren 1974 in Dublin, Irland, ist Komponistin, Sängerin und Improvisationskünstlerin. Sie studierte Komposition bei John Maxwell Geddes an der Royal Scottish Academy of Music and Drama und Kevin Volans in Dublin, graduierte 2002 bei Amnon Wolman an der Northwest University in Chicago. Über ihre Aktivitäten als Komponistin hinaus ist Jennifer Walshe zusätzlich als Vokalistin tätig, die sich auf extreme Gesangstechniken spezialisiert hat. Ihre Kompositionen wurden in Europa, den USA und Kanada aufgeführt, u.a. von Ensembles wie dem Ensemble Recherche, Ensemble Resonanz und Ensemble Musica Nova, auf Festivals wie den Wittener Tagen für neue Kammermusik, den Donaueschinger Musiktagen und dem Huddersfield Contemporary Music Festival. Jennifer Walshe erhielt zahlreiche Kompositionsaufträge, etwa von Radio Telefís Éireann (RTÉ), vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) und vom Südwestrundfunk (SWR), von den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt, vom Huddersfield Contemporary Music Festival, vom Irish Chamber Orchestra und der National Concert Hall in Irland. Zukünftige Werke beinhalten ein Stück für Kammerchor, ein Stück für Stimmen für die Neuen Vocalsolisten Stuttgart, sowie eine Kammeroper für das Festspielhaus Hellerau, Dresden, und Wien Modern (2003). Im Jahr 2000 gewann Jennifer Walshe den Kranichsteiner Musikpreis der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt und 2002 den ersten Preis der SCI/ASCAP Commissions Competition. 2002 und 2003 waren ihre Werke für den Gaudeamus Foundation composition prize nominiert. 2004/05 ist Jennifer Walshe Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

Stephen Swift is a native of Dublin and started acting with D.U. Players at Trinity College, Dublin, and trained in Advanced Theatre Practice at The Central School of Speech and Drama, London. His theatre credits include "The Yokohama Delegation" and the title role in the award-winning production of "Candide", (The Performance Corporation), "The Buddhist of Castleknock, Contact and Still" (Fishamble Theatre Company), "The Lion, the Witch, and the Wardrobe" (Cork Opera House), "Red - The Musical" (Lyric Theatre, Belfast), "Down the Line" (Peacock Theatre), "A Midsummer Night's Dream" (Peri-Talking Theatre Company), the title role in "Lysistrata" (Crypt Theatre), and "Angels in America: Parts 1&2"> (Dublin Fringe Festival). Stephen also plays the role of Wayne Molloy in the long-running RTÉ drama "Fair City".

Augustin Maurs, 1975 geboren. Musikalische Grundlagen und Cellounterricht im Alter von 5 Jahren. Frühe Kompositionen, Musikstudium und Theaterausbildung in Paris. Weiteres Musikstudium in Detmold und Berlin (Hanns Eisler) mit Abschluss im Fach Violoncello. Über das klassische Repertoire hinaus beschäftigt er sich insbesondere mit den Grenzbereichen der musikalischen Notation. Hierfür steht häufig die Auseinandersetzung mit Eigenschaften des Inszenierens oder der bildenden Künste zu musikalischen Zwecken. Dabei erhielt er mehrere Preise und Stipendien, darunter den des Nachwuchsforums des Ensemble Modern, den "Eisler Preis 2002", sowie 2002 und 2004 den Förderpreis des Instituts für Neue Musik- Darmstadt, wo er den ersten Teil seines Zyklus für Cello solo "des Stotterers" uraufführte. Er spielt als Solist und in unterschiedlichen Besetzungen, u.a. mit dem Kairos Quartett und dem Ensemble Recherche, in Europa, Russland und Japan. Auch zahlreiche Auftritte in Berlin bei den Festivals MärzMusik, Ultraschall, Berliner Festspiele sowie mehrere Radiomitschnitte. Er initiierte 2003 das Projekt "Written /Not written" mit der Gründung eines Netzwerks aus Musikern, Literaten und Bildenden Künstlern. Unter seiner Leitung fanden Konzerte u.a. in der Deutschen Guggenheim, der Gemäldegalerie Berlin und beim Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) statt. Im Frühling 2005 gestaltet er Lesungen des Schweizer Schriftstellers Adolf Muschg musikalisch. Ende 2005 wird er eigene Stücke bei dem Musikverlag Hug & Saier einspielen. Augustin Maurs ist Vorstandsmitglied des Förderkreises der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin, wo er augenblicklich die Verantwortung für die Gründung des "Boris Pergamenschikow Preises", einem Kammermusikwettbewerb für Zeitgenössische Musik, trägt. www.ensemble-ki.de

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