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Moderation: Silke Behl (Radio Bremen)
Es lesen: Frank Arnold und Britta Steffenhagen
Raoul Schrott hat erklärt, er halte sie „für eine der besten Schriftstellerinnen seiner Generation“. Doch Gail Jones, die in Westaustralien zur Welt und an der University of Western Sydney lehrt, ist in Deutschland noch immer eine Art Geheimtipp. Ihre bis dato vorliegenden, vielfach preisgekrönten fünf Romane – der in Berlin geschriebene sechste wird in Kürze erscheinen – eint Gail Jones‘ Formbewusstsein, das von ihrem Interesse an Bildender Kunst, Fotografie und Film herrührt, die Tatsache, dass sich ihre Figuren oft auf mehreren Kontinenten und damit im Kraftfeld unterschiedlicher Kulturen widerfinden, sowie ihr Interesse an philosophischen Fragen. Mit „Ein Samstag in Sydney“ (Edition Nautilus 2013, Deutsch von Conny Lösch) hat Gail Jones einen Roman über die Zeit und ihre verschiedenen Verlaufsformen geschrieben. Und ihre Untersuchung mit den Geschichten von vier Menschen verwebt, deren Wege sich an einem strahlenden Sommertag am Hafen von Sydney kreuzen. Alle haben sie auf ihre Weise an der eigenen Geschichte zu tragen und sich der Frage zu stellen, ob sie die Waagschalen zugunsten des Lebens oder des Tods ausschlagen lassen wollen.

In Kooperation mit dem Literaturhaus Berlin und der Australischen Botschaft.

Eintritt: 5,-- / 3,--
Toto: © University of Western Sidney

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