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25.11., 19.00 Uhr:
Csak a szél (Just the Wind), Bence Fliegauf, HU/D/F, 2012, OmU, 98 min
25.11., 21.15 Uhr:
Tejút (Milky way), Bence Fliegauf, HU, 2007, ohne Dialog, 82 min

26.11., 20.00 Uhr:
Dealer, Bence Fliegauf, HU, 2004, OmU, 163 min
Seit 1989 haben es außer dem bereits vor der politischen Wende aktiven Béla Tarr (BKP-Gast 1989) nur zwei jüngere ungarische Filmemacher geschafft, international auf sich aufmerksam zu machen: Kornél Mundruczó sowie Bence Fliegauf, 1974 in Budapest geboren und zurzeit Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Mit seinen bisher sechs Langfilmen hat sich Bence Fliegauf als eigenwilliger Autorenfilmer etabliert und viele Festivalpreise erhalten – nicht zuletzt in Berlin, wo er im Forum für sein Debüt „Rengeteg“ / Wildnis“ 2003 mit dem Wolfgang-Staudte-Preis und 2012 für „Csak a szél“ / „Just the Wind“ mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde.

Wir zeigen an zwei Abenden eine Auswahl von drei Filmen: „Csak a szél“ / „Just the Wind“, der schon während der Berlinale 2012 zum Politikum wurde, weil er eine fiktionale Aufarbeitung einer Mordserie an ungarischen Roma wagte, der zwischen 2008 und 2009 insgesamt acht Menschen, darunter auch Kinder, zum Opfer fielen. „Tejút“ / „Milky Way“, Bence Fliegaufs formal bisher radikalstes Werk, das aus zehn Plansequenzen besteht, die u.a. ein Schwimmbad, Windräder oder eine Strandpromenade zeigen und mit dem der Filmemacher eingeschworene Fans des nichtlinearen Erzählens beglückt (oder die Geduld des Betrachters strapaziert). „Dealer“, in dem die Kamera einem namenlosen Antihelden folgt, einem Ex-Junkie, der seinen Stoff ebenso an einen Sektenguru wie an eine ehemalige Geliebte oder einen Ex-Schulfreund vertickt.

In Kooperation mit Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.

Eintritt: 7,50 / 5,--

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