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Indonesien kommt!


Afrizal Malna und Katharina Narbutovic im Gespräch über Lyrik und politische Literatur des Gastlandes der Frankfurter Buchmesse 2015.

09.10., 14.30-15.30 h, Halle 5.0 D 44
(Indonesischer Gemeinschaftsstand)

Afrizal Malna „Out of There“. Ein Essay-Performance-Monolog

10.10., 15.00-16.00 h, Halle 5.0 E 81

Indiens Gleichzeitigkeit der Ungleichzeitigkeiten

Ein Podiumsgespräch mit Raj Kamal Jha und Altaf Tyrewala

Moderation: Claudia Kramatschek
08.10., 14.00-14.30 h, Halle 4.1 F 1, ARTE-Stand

Indonesien kommt!


Afrizal Malna und Katharina Narbutovič im Gespräch über Lyrik und politische Literatur des Gastlandes der Frankfurter Buchmesse 2015.

In Zusammenarbeit mit ARTE

09.10., 14.30-15.30 h, Halle 5.0 D 44
(Indonesischer Gemeinschaftsstand)

Afrizal Malna „Out of There“. Ein Essay-Performance-Monolog

In Zusammenarbeit mit dem indonesischen Gemeinschaftsstand

Afrizal Malna (*1957 in Jakarta), Dichter, Performance-Künstler und studierter Philosoph, ist ein Zweifler an der Sprache, der die Arbeit an und mit ihr zugleich zu seiner stärksten Waffe erhoben hat, um Indonesiens langen und von sozialen wie politischen Verwerfungen begleiteten Weg in die Moderne immer wieder auf den Prüfstand zu stellen.



10.10., 15.00-16.00 h, Halle 5.0 E 81

Indiens Gleichzeitigkeit der Ungleichzeitigkeiten

Ein Podiumsgespräch mit Raj Kamal Jha und Altaf Tyrewala

Moderation: Claudia Kramatschek

Indien ist ein von starken Veränderungen geprägtes Land. Auf der einen Seite schillernde Megacities, IT-Boom und rasantes Wirtschaftswachstum, die Fetischisierung von Wandel und Dynamik, auf der anderen Seite Instabilität, massive Armut, Ausverkauf der Ressourcen, das explosive Gemisch der Ethnien und Religionen, das Aufeinanderprallen von Moderne und archaischen Traditionen. Und mitten darin die überaus vielfältige zeitgenössische indische Kultur mit ihren Bollywood-Filmen, Graphic Novels und Romanen, die weltweit gelesen werden. Ein Gespräch über Indiens exzessiven Hunger nach Zukunftsverheißung – und den Preis, den das Land dafür zahlt. Einer, der wie kaum ein anderer die indische Lebenswirklichkeit in ihrer ganzen Bandbreite kennt, ist der Romancier und Chefredakteur des Indian Express in Neu-Delhi Raj Kamal Jha (BKP-Gast 2012), von dem in deutscher Übersetzung bislang die Romane „Das blaue Tuch“ (dt. 2000), „Wenn du dich fürchtest vor dem Fall“ (dt. 2005) und „Die durchs Feuer gehen“ (dt. 2006) erschienen sind. „Die einzige Revolution hier ist das Rotieren von Rädern“, konstatiert Altaf Tyrewala (BKP-Gast 2011). Mit seinem Roman „Kein Gott in Sicht“ (dt. 2006), in dem er auf knapp 200 Seiten in höchst moderner, poetisch nüchtern-karger Sprache die Fülle der 17 Mio. Einwohner zählenden Megalopolis Mumbai schildert, gelang ihm ein weltweiter Erfolg. Für sein zorniges Langgedicht „Das Ministerium der verletzten Gefühle“ (dt. 2013) wählte Altaf Tyrewala hingegen ein gänzlich anderes sprachliches Register, um einem seit längerem gehegten Unbehagen Ausdruck zu verleihen: Höchst drastische, zynische Worte sind es, die er für den Alltag in seiner Heimat findet, in der alles – selbst die Kultur, die Religion, die Tradition – den Gesetzen des Markts untergeordnet wird.

In Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse.

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