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Klanginstallation im Rahmen des Festivals mikromusik - Festival experimenteller Musik und Sound Art
Klanginstallation auf dem Gelände der St. Elisabeth-Kirche

Emeka Ogboh porträtiert in vielen seiner auditiven oder audiovisuellen Arbeiten seine Heimatstadt, die nigerianische Mega-City Lagos, indem er die Klangkulisse des städtischen Treibens als Musik 'hört' und aus ihren räumlich-rhythmischen Strukturen heraus ein neuartiges Stadtbild von Lagos entwirft. Für die neue ortspezifische und interaktive Arbeit, die er auf den Vorplatz der St. Elisabeth-Kirche zugeschnitten hat, verwendet Ogboh Aufnahmen, die er in Lagos außerhalb einer Kirche von darin stattfindenden Gottesdiensten mit Gesängen und Tänzen gemacht hat. Die Gesänge mischen sich mit Vögeln, die vor der Kirche zu hören waren. Es kommt zu einer illusionären Vermischung der beiden Orte und Umgebungen in Lagos und Berlin, wenn Bewegungsmelder im Umkreis der Bänke, die auf dem Vorplatz der St. Elisabeth-Kirche stehen, Aufnahmen auslösen, die in großer, exakt 7.154 km, Entfernung gemacht wurden. Die Arbeit ist eine Reflexion auf Globalisierung, Multikulturalismus und Dislokation und beschwört in der Illusion die Differenz herauf.

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