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Elke Erb und Erik Lindner
in Lesung und Gespräch mit
Ton Naaijkens und Rosemarie Still

Moderation: Guido Graf
Elke Erbs Gedichte sind Kardiogramme des Denkens und führen mitten hinein ins Mark und den Reichtum der Sprache. Oft ausgelöst durch ein plötzliches Erstaunen über ein Wort, eine Zeile, einen Klang, geht Elke Erb den Dingen, die sie wundern gemacht haben, auf den Grund. „Das Staunen“, schreibt Elke Erb in ihrem Gedichtband „Gänsesommer“, „ist nichts anderes als ein ungehindertes Wahrnehmen und Ermessen. Das nichts Absprechendes, Einschränkendes, nichts erledigend Einordnendes zu gewärtigen hat. (…)“ Die Kunst des ungehinderten Wahrnehmens und Ermessens eint sie mit dem niederländischen Dichter Erik Lindner, dessen genauer Blick der eines gerade in seinem scheinbaren Unbeteiligt-Sein Teilnehmenden ist. Durchlässig für das Sich-Ereignende, sammelt er Geschehnisse, komponiert sie zu Reigen und verleiht ihnen damit erst Raum und Weile, sehr wohl sich bewusst: Alles, was ist, kann verschwinden.
Gemeinsam mit Elke Erb und Erik Lindner treten ihre Übersetzer Ton Naaijkens und Rosemarie Still ein ins Gespräch über beider Dichtung wie auch die Fährnisse beim Transfer zwischen diesen einander so nahen, so fremden Sprachen.

Elke Erb, *1938 in Scherbach (Eifel), ist zusammen mit Friederike Mayröcker zweifellos die wichtigste deutschsprachige Dichterin ihrer Generation; Erik Lindner, *1968 in Den Haag, 2012 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD, zählt zu den weltzugewandtesten niederländischen Dichtern; Ton Naaijkens lebt als Professor für Germanstik und Übersetzungswissenschaften in Utrecht, er ist einer der erfahrensten niederländischen Übersetzer aus dem Deutschen; Rosemarie Still ist langjährige Übersetzerin niederländischer Lyrik und Prosa ins Deutsche.

Eintritt frei.
daadgalerie, Zimmerstraße 90, 10117 Berlin
www.daadgalerie.de

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