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Grußwort: Prof. Dr. Margret Wintermantel (Präsidentin des DAAD)
Einführung: Sigrid Löffler
Lesung: Heikko Deutschmann
Er ist ein unbeirrbarer Chronist, ein wortgewaltiger Dichter. Seit Jahren begehrt der chinesische Schriftsteller Liao Yiwu „sprachmächtig und unerschrocken gegen die politische Unterdrückung auf“ und verleiht „den Entrechteten seines Landes eine weithin hörbare Stimme“; hierfür wurde er am 14. Oktober 2012 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Auch in seinem jüngsten Buch „Die Kugel und das Opium. Leben und Tod am Platz des Himmlischen Friedens“ (aus dem Chinesischen von Hans Peter Hoffmann, S. Fischer Verlag 2012) legt Liao Yiwu Zeugnis ab gegen das Vergessen. Über Jahre hat er heimlich Interviews geführt mit Augenzeugen und Angehörigen der Opfer des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens am 4. Juni 1989.

Liao Yiwu, *1958 in der Provinz Sichuan, entwickelte sich im Lauf der 1980er Jahre zu einem der namhaftesten, kühnsten Dichter seines Landes. Unmittelbar vor den Ereignissen vom 4. Juni 1989 verfasste er das Gedicht „Massaker“, für das er zu vier Jahren Haft verurteilt wurde. Im Sommer 2011 verließ Liao Yiwu China. Seit März 2012 lebt er als Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD in Deutschland.

In Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland e.V. sowie dem S. Fischer Verlag

Eintritt: 16,-- / 8,-- €

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