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Michail Schischkin in Lesung und Gespräch

Moderation: Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung)

Es lesen Alexander Khuon und Katharina Marie Schubert (Deutsches Theater)
Sie und ihn, Sascha und Wolodja, verbindet eine Sommerliebe. Die beiden werden durch einen Krieg voneinander getrennt und können sich nur Briefe schreiben, in denen sie sich von allem und jedem erzählen: von Kindheit, Familie, Alltag, von Freud und Leid. Ein Briefwechsel über Zeiten und Orte hinweg: Sie lebt in der Gegenwart, er bekämpft zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Boxeraufstand in China. In einem der ersten Gefechte dieses Konflikts stirbt Wolodja, doch seine Briefe kommen weiterhin an. Sascha heiratet, verliert ein Kind – und schreibt ihrem Geliebten unbeirrt weiter, als ob es eine Parallelwelt gäbe, als ob die Zeit keine Rolle spielte, ebenso wenig wie der allgegenwärtige Tod. Michail Schischkin, 1961 in Moskau geboren, seit 1995 in der Schweiz beheimatet, zählt zu den international renommiertesten russischen Gegenwartsautoren und ist 2012/13 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Für »Venushaar« wurde Michail Schischkin im deutschsprachigen Raum mit dem Internationalen Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt und dem Spycher Literaturpreis ausgezeichnet. Sei neuer Roman »Briefsteller« (aus dem Russischen von Andreas Tretner) erscheint weltweit in 25 Sprachen.

In freundschaftlicher Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin.

Eintritt: € 6,-- / 4,--


Foto: Yvonne Böhler

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