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Wie klingt Gentrifizierung? – städtische Modernisierungsprozesse in Altbaugebieten am Beispiel des Prenzlauer Bergs
Ort: Prenzlauer Berg / Mitte, Kollwitzplatz und Areal um die Kreuzung Schönhauser Allee / Torstraße
Thema:
Forschung: Master-Studenten „Sound Studies“ (Ltg.: Prof. S.Auinger/P.Cusack)
Präsentation: im Quartier

Symposium – Aedes: Qualitative auditive Stadtteilanalyse / Strategien akustischer Stadtplanung (Stadt-Soziologen, Historiker, Architekten Stadtplaner, Künstler)
Max Dixon, London (Stadtplaner, ehem. »City Sound Planer« London
Prof. Sam Auinger, Berlin (Klangkünstler)
Florian Huber, Wien (Soziologe) (tbc)
Prof. Dr. Simone Hain (Architektur- und Planungshistorikerin)
(tbc)
Moderation: Johannes Novy o. Andrej Holm, Berlin (Architekturhistoriker/ Stadtplaner o. Soziologe)

"There is no sound without space and no space without a sound. In every day life we are surrounded by the sounds of diverse nature and various origins. Language, sounds of nature and civilisation – sound as a carrier of information or as a factor of disturbance permanently encircles our consciousness."

Das von Peter Cusack im Rahmen seiner DAAD Residenz initiierte Projekt „klang ort berlin / berlin sonic places“ untersucht das Verhältnis und die Bedeutung von Stadtlandschaft / Stadtentwicklung und Klang. Von Juni bis August 2012 konzentriert es die Aktivitäten verschiedener Interessensgruppen – Künstler, Musiker, Architekten, Stadtplaner, Soziologen, Stadtverwaltung und Öffentlichkeit. Es soll das Potential der raumbildenden und kommunikativen Eigenschaften von Klang als Werkzeug und Mittel urbaner Praxis untersucht werden. In der Schnittmenge der Disziplinen soll ein Dialog angeregt werden, der den komplexen Raum-Klang-Beziehungen und Wechselwirkungen nachspürt und dabei Strategien und Methodiken, Möglichkeiten und Potentiale der Klangarbeit im künstlerischen und praktischen Kontext aufzeigt und erprobt. Sounds in der Stadt sind allgegenwärtig. Sie bestimmen Räume, Situationen und Identitäten. Seit Jahrzehnten nutzen Künstler die Geräusche der Stadt als Material, um den gebauten Raum zu inszenieren und zu hinterfragen, oder lassen Raum durch Klang entstehen – für Planer und Architekten ist das Entwerfen von und mit Sound hingegen Neuland. Tuned City – Zwischen Klang- und Raumspekulation fragte 2008 erstmalig nach der Neubewertung architektonischer Räume aus der Perspektive des Akustischen. Das Pilotprojekt vom 1.-5. Juli 2008 an 13 Orten in Berlin versammelte fast 100 Künstler, Architekten und Theoretiker und generierte ein überwältigendes und nachhaltiges Interesse.
„klang ort berlin / berlin sonic places“ knüpft an den 2008 mit Tuned City in Berlin begonnenen Diskurs an und wird diesen in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Sound Studies der UdK Berlin, dem DAAD und zahlreichen lokalen sowie internationalen Aktiven fortschreiben. Das Projekt wird produziert von dock e.V..

Das Projekt besteht aus 3 ortsspezifisch entwickelten Modulen, zusammengesetzt aus jeweils:
- a) methodischen Untersuchungen einer exemplarischen ‚Klanglandschaft’ in Berlin
- b) theoretischer Reflektion mit einem Mini-Symposium /diskursiven Format
- c) einer künstlerisch- wissenschaftlichen Aufbereitung in Form von Ausstellung / Konzertpräsentation / Publikation der Ideen und Materialen des Projektes. Jedes Modul besteht also aus einer künstlerischen Forschung und einer entsprechenden Präsentation und Diskussion des Materials.

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