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In Zusammenarbeit mit dem Institut français Berlin
Programm:

Exoskeleton (2003) für ‘viola alla chitarra' (Percussion Study IV) solo

Layers for a Transparent Orgasm (1991) für Horn solo


Mit
Delphine Gauthier-Guiche, Horn
Arthur Kampela, Gitarre
Moderation: Thomas Bruns

Arthur Kampela, geboren 1960 in Rio de Janeiro (Brasilien), lebt in New York City, Komponist und Musiker (Gitarre), lehrt an der Columbia University Komposition. Er gewann mehrere Preise und Auszeichnungen sowie Kompositionsaufträge von wichtigen Festivals (u.a. Darmstädter Ferienkurse und Donaueschinger Musiktage). 2006 kam sein Stück Antropofagia für elektrische Gitarre und 16 Musiker bei den Weltmusiktagen in Stuttgart zur Uraufführung, im Dezember 2009 wurde in New York Macunaíma für großes Ensemble vom New York Philharmonic New Music Ensemble uraufgeführt.
Als Gitarrist gab Arthur Kampela der Spieltechnik seines Instruments wesentliche Impulse, die sich besonders in seinen Percussion Studies niederschlagen. Er übertrug diese Techniken auch auf andere Instrumente, darunter die Viola. Kampelas solistische Bühnenpräsenz regte einen Kritiker an, den Auftritt als „ganz klar das Werk eines Verrückten, eines brasilianischen Verrückten“ zu bezeichnen. In seiner kompositorischen Arbeit bleibt Kampela dieser Haltung treu; seine Partituren strotzen vor Energie und quellen über von detailversessener Kleinarbeit. Stilistisch vermischt sich E mit U, Europa mit Lateinamerika, Afrika und dem Rest der Welt, akustisches Instrumentalspiel mit elektrischer Verstärkung, rhythmisch hochkomplexe Spielfiguren mit theatralischen Aktionen: „My music navigates between hybridism and complexity.“


Eintritt frei

Fotos: Kai Bienert / Mutesouvenir

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