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Z 32 (Israel / Frankreich 2008, OmU, 35 mm, 81’)
„Ich kann mich als Person nicht spalten; in einen Filmemacher, einen Familienvater, einen politischen Aktivisten. Das ist alles ein und dieselbe Person. Ich kann mir nicht vorstellen, einen Film zu machen, der nicht mit mir zu tun hat, mit meinem Leben, mit dem Ort, an dem ich lebe.“ (Avi Mograbi) Der international renommierte, dezidiert politische israelische Filmemacher, Videokünstler und Aktivist Avi Mograbi (* 1956 in Tel Aviv) befasst sich in all seinen Arbeiten kritisch mit der Rolle Israels im Nahostkonflikt, ohne jedoch die Komplexität der Situation zu negieren. Eine ganz eigene Mischung aus Scharfsinn, Humor, Wut und Selbstreflexion grundiert seine Werke. Im Mittelpunkt von Mograbis jüngstem Dokumentarfilm Z 32 (Israel/F 2008) stehen die Erinnerungen eines jungen Elitesoldaten, der im Rahmen einer Racheaktion der israelischen Armee an der Tötung von palästinensischen Polizisten beteiligt war. Schuld, Verantwortung, Verdrängung, Vergebung sowie die Position des Filmemachers stehen zur Debatte. Z 32 zeugt von den Konsequenzen militärischer Logik und zugleich auch von den Dilemmas bei der Suche nach einer Darstellungsform.

In Kooperation mit Arsenal – Institut für Film- und Videokunst e. V.

Eintritt: 6,50 / 5,-- Euro

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