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Moderation: Jörg Magenau
Die deutsche Übersetzung liest: Norbert Kron
Assaf Gavron ist ein écrivain engagé. 2006 brach er mit seinem Roman „Ein schönes Attentat“, in dem er die Geschichte eines Israelis und eines Palästinensers subtil miteinander verwebt, ein israelisches Tabu, indem er die Innensicht eines palästinensischen Selbstmordattentäters beschrieb. In seinem Roman „Hydromania“ (2008) entwarf er ein Zukunftsszenario, in dem Israel auf eine an Wassermangel leidende Enklave reduziert ist, während Palästina die Vormachtstellung im Nahen Osten innehat und über die Wasservorräte verfügt. „Meine Stimme als Autor und Musiker wird in Israel und anderen Teilen der Welt gehört, und es ist mir ein großes Anliegen, die Dinge auszusprechen, die mir wichtig sind, und vor allem den Palästinensern meine Stimme zu leihen“, sagt Assaf Gavron.

Sein neues Buch „Alles paletti“, das in diesen Tagen auf deutsch erscheint (im Original 2003), ist ein rasanter, unterhaltsamer Roman über drei israelische Umzugshelfer in New York, die die miesen Spielchen ihres Chefs leid sind und sich mit ihrem mit präparierten Spielautomaten beladenen Lastwagen absetzen, den Boss, die ukrainische Mafia und den FBI ab da dicht auf ihren Fersen – und ein Buch, in dem Assaf Gavron“ den zionistischen und amerikanischen Traum sowie das schwierige Verhältnis junger Israelis zu ihrem Heimatland und zur ungewissen Zukunft“ verhandelt. (Ha’aretz)

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