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Vorhang auf …
für die neuen Gäste des Berliner Künstlerprogramms

mit Beiträgen von Frédéric Pattar, Sema Kaygusuz, Brandt Junceau, Louis-Philippe Dalembert, Akram Zaatari, Simon Steen-Andersen und Grußworten von Barbara Kisseler, André Schmitz, Christian Bode, Katharina Narbutovic
Moderation: Verena Auffermann
Frédéric Pattar (Komponist, * 1969 in Dijon) – „sur le fil“. Die rhythmisch sehr flexibel gehaltene Musik Frédéric Pattars wird von einem zuweilen durchaus lyrischen Melos durchzogen; die Linien verdichten sich an intensiven dramatischen Höhepunkten zu harmonischen Texturen von eigenartiger Strahlkraft. (Mit: Wolfgang Bender und Claudius von Wrochem, Kairos Quartett)

Sema Kaygusuz (Autorin, * 1972 in Samsun an der türkischen Schwarzmeerküste). Sema Kaygusuz webt in jede ihrer Erzählungen etwas von sich und den Kulturen, in denen sie lebt, hinein: Die Städte, in denen sie als Kind lebte, die Stimmen und Gespräche, die sie hörte, die Realitäten, die sie imaginierte – und schafft auf diese Weise Texte, die dem Blick durch ein Kaleidoskop vergleichbar sind.

Brandt Junceau (bildender Künstler, * 1959 in New York) – „Mini-Vortrag zu drei Berliner Plastiken“. Brandt Junceau setzt sich in seinem bildhauerischen Werk und in seinen Texten mit der Antike auseinander und ihrem Widerhall z.B. im Werk von wenig beachteten Protagonisten der US-amerikanischen Kunstwelt wie dem Bildhauer Elie Nadelman. In Berlin und Deutschland interessieren ihn besonders die Bildhauer der 1950er Jahre und etwaige Einflüsse auf Künstler in den USA.

Louis-Philippe Dalembert (Autor, * 1962 in Port-au-Prince, Haiti). Die Werke dieses in Paris beheimateten, auf Französisch schreibenden Weltenbummlers und literarischen Freibeuters können überall gelesen und verstanden werden, weil sie durch ihre poetische Sprache verführen, den Schmerz von Generationen fühlbar machen und zugleich die Kraft der Phantasie feiern.

Akram Zaatari (Videokünstler und Kurator, * 1966 in Saida im südlichen Libanon). Im libanesischen Bürgerkrieg aufgewachsen, beschäftigt sich Akram Zaatari bis heute in seinen mehr als 30 Videos und Installationen mit den Auswirkungen des Krieges, generellen Fragestellungen territorialer Konflikte sowie der Logik religiösen und nationalen Widerstandes.

Simon Steen-Andersen (Komponist, * 1976 in Odder, Dänemark) – „Study For String Instrument No. 2“. Das Schaffen von Simon Steen-Andersen bietet ein sehr heterogenes Bild und umfasst neben Kompositionen für Solisten, Ensembles und Orchester (zum Teil mit ungewöhnlichen Zusatzinstrumenten und –gerätschaften sowie verschiedenen elektroakustischen Dispositiven) auch audiovisuelle Installationen. (Mit: Wolfgang Bender und Claudius von Wrochem, Kairos Quartett, sowie Simon Steen-Andersen)

In Kooperation mit der Berliner Senatskanzlei.

Eintritt frei


Foto: Krzysztof Zielinski

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