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Argentinische Träume, argentinische Traurigkeit
Pablo Ramos, * 1966 in einem Vorort von Buenos Aires, ist einer der interessantesten neuen Autoren Argentiniens. Traurigkeit, ungebrochene Lebensfreude sowie die Fähigkeit, bacchantische Feste zu improvisieren und die Schönheit zu erkennen, wo immer sie zum Vorschein kommt, selbst im Elend, selbst im Slum, sind thematische Konstanten in seinem Werk. 2004 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Der Ursprung der Traurigkeit“ (dt. 2007), 2007 folgte „La ley de la ferocidad“ (Das Gesetz der Wildheit): Der Roman über einen Mann, dessen Leben ins Schleudern gerät, als er die Nachricht vom Tod seines Vaters erhält und sich der fälligen Abrechnung mit seinem unzugänglichen, abweisenden Erzeuger stellt.

María Cecilia Barbetta, * 1972 in Buenos Aires, kam 1996 mit einem DAAD-Stipendium nach Berlin und schrieb ihren ersten Roman „Änderungsschneiderei Los Milagros“, für den sie 2008 den aspekte-Literaturpreis und den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis erhielt, auf deutsch. Hierin erzählt sie von der liebeskummergebeutelten, tagträumenden Schneiderin Mariana, die für eine gleichaltrige junge Kundin ein Brautkleid umarbeitet, und verstrickt die Fäden der Handlung dabei zu einem prächtigen, reich mit Abbildungen illustrierten Stoff, der ständig zwischen Fantastischem und Realem oszilliert.

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