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Close to Home
„Close to Home“ (2006) ist der erste Spielfilm, der sich mit der Rolle der Frauen im israelischen Militär auseinandersetzt. Seit der Staatsgründung besteht die dreijährige Wehrpflicht auch für Frauen. Die Militärzeit gehört zu den grundlegensten Erfahrungen eines jeden jungen Israeli. Anhand zweier unterschiedlicher Rekrutinnen zeigen die beiden Filmemacherinnen Dalia Hager und Vidi Bilu, wie sehr das unterschwellige Gefühl permanenter Bedrohung und die Allgegenwart des Militärs den Alltag in ihrem Land beeinflussen: Die aufmüpfige Smadar und die angepaßte Mirit müssen während ihres Militärdienstes zusammen in den Straßen Jerusalems patrouillieren. Im Auftrag des Staates kontrollieren und überwachen sie palästinensische Passanten, sind aber in Gedanken hauptsächlich mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt: Verabredungen, Frisörterminen, Schwärmereien. Doch die politische Realität bricht auch in ihren Alltag ein. Beauftragt mit Fragen nationaler Sicherheit, müssen die beiden heranwachsenden Protagonistinnen herausfinden, was verantwortliches Handeln für sie persönlich bedeutet. „Close to Home“ war in zahlreichen Ländern Europas, Asiens, der USA und Südamerikas im Kino zu sehen.

Dalia Hager wurde 1963 in Givataim, Israel, geboren. Sie studierte Regie und Drehbuchschreiben an der Universität von Tel Aviv und absolvierte zudem ein Drehbuchseminar bei Robert McCay in den USA. Seit 1993 ist sie als Drehbuchautorin, Produzentin, Journalistin und Dozentin tätig. Ihre Spielfilme wurden mehrfach ausgezeichnet und liefen auf vielen internationalen Festivals.

Close to Home, OmU, Spielfilm, ca. 90 Min., 2006

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