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Moderation Barbara Wahlster (Deutschlandradio Kultur)
Amir Hassan Cheheltan, 1956 in Teheran geboren, erfährt in seiner Heimat Iran beides: Anerkennung und Anfechtung. Er selbst sagt, er lebe in seinem Land im Exil. Und doch braucht man nur einen seiner Texte, ob Fiktion oder Essay, zu lesen, um zu merken, wie tief dieser Schriftsteller in seiner Kultur, in seiner Stadt verwurzelt ist, wie gut er deren Geschichte kennt, wie sehr er das wuchernde Teheran liebt. In seinem Roman „Teheran Revolutionsstraße“ erzählt Amir Hassan Cheheltan vom Aufstieg des zwielichtigen Hymen-Operateurs und Geheimdienstagenten Dr. Fattah, der sich in eine seiner Patientinnen verliebt und damit zum Konkurrenten für den eigentlich vorgesehenen Bräutigam wird. Beide Männer sind strenge Moslems und Anhänger der Revolution. Ihnen gegenübergestellt: vor allem Jugendliche und Frauen, die nach Selbstbestimmung streben und am repressiven System scheitern. Ein eindringliches Sittenbild der iranischen Gesellschaft von heute.

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