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Amir Hassan Cheheltan und seine deutsche Übersetzerin Susanne Baghestani

Moderation: Barbara Wahlster (Deutschlandradio Kultur)
Amir Hassan Cheheltan, deutschen Lesern durch seine scharfsichtigen und ebenso scharfzüngigen Feuilletons in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Süddeutschen Zeitung zur Lage im Iran bekannt, erfährt in seiner Heimat beides: Anerkennung und Anfechtung. Er selbst sagt, er lebe in seinem Land im Exil. Und doch braucht man nur einen seiner Texte, ob Fiktion oder Essay, zu lesen, um zu merken, wie tief dieser Schriftsteller in seiner Kultur und in seiner Heimatstadt Teheran verwurzelt ist. Als erster iranischer Autor hat Cheheltan die Umgangssprache weitgehend für literarische Zwecke verwendet, dem Volk „aufs Maul“ geschaut, und damit nicht nur seinem kritischen Realismus zu Lebendigkeit und Authentizität verholfen, sondern auch stellvertretend für andere Neuland erobert. Ein Verdienst, der inzwischen sogar durch die Aufnahme etlicher von ihm verwendeter Ausdrücke in ein neues Farsi-Wörterbuch gewürdigt wurde.

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