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ohrenstrand.net in Siemensstadt
HouseMusik
Replik

Kammerensemble Neue Musik Berlin
Gruppe Atonor


Kompositionen, Installationen, Diskussionen und Uraufführungen von und mit Mark Andre, Louis Andriessen, Christopher Fox, Jean-Luc Hervé, Juliana Hodkinson, Gruppe Atonor, Studenten der Sound Studies – Akustische Kommunikation (Universität der Künste Berlin), Jan-Peter E.R. Sonntag, Erwin Stache, Stefan Streich u.a.

Einen Tag lang gibt es wieder HouseMusik des Kammerensemble Neue Musik Berlin im Rahmen von ohrenstrand.net: Alltagsräume werden zu öffentlichen Kunsträumen, neue Musik verbindet sich mit Diskussionen, Klanginstallationen und experimentellen Kompositionen zu einem Labyrinth des Hörens.
ohrenstrand.net, Berlins Netzwerk zur Vermittlung zeitgenössischer Musik lädt zum Navigieren durch zwei spektakuläre und der Öffentlichkeit ansonsten verschlossene Orte ein – das Verwaltungsgebäude sowie das Dynamowerk der Siemens AG in Berlin.
HouseMusik-Guides führen durch die künstlerisch transformierten Foyers, Innenhöfe, Seminarräume Treppenhäuser oder Fertigungshallen und stehen mit Hintergrundinfos zu den Künstlern und Werken hilfreich zur Seite.

Unter dem Thema Replik – Antwort/Gegenrede wurden internationale Komponisten, Musiker und Klangkünstler eingeladen, sich mit dem konkreten Ort künstlerisch auseinanderzusetzen und musikalische Gegenentwürfe zur alltäglichen Arbeitswelt zu konzipieren.

So kombiniert Jean-Luc Hervé in seiner zweiteiligen Komposition Réplique für Musiker und Elektronik das repräsentative Entrée des Verwaltungsgebäudes mit einem umscheinbaren Seminarraum. Gleich nebenan präsentiert Stefan Streich Klangarbeiten von Mitarbeitern der Siemens AG, die während Hinter unserem Rücken, einem mehrtägigen Kurs über die akustische Umwelt und ihr musikalisches Potential, entstanden sind.
Das großzügige Treppenhaus des Verwaltungsgebäudes ist für Atonor, eine Gruppe von Jugendlichen und Schülern im Alter von 16 - 22 Jahren reserviert, die ihre Klangexperimente für die dortigen Personen-Umlaufzüge (Paternoster) unter der Leitung von Erwin Stache erdachten.
Der künstlerische Rundgang führt weiter durch einen der zahlreichen Innenhöfe und damit zu den Klangkunstarbeiten von Studenten der Sound Studies, deren Klangmaterial aus eingefangenen Lüftungsgeräuschen besteht.
Über die Straße hinweg gelangt man zum Siemens Dynamowerk, wo im Arbeitsalltag Großmaschinen für den weltweiten Einsatz gefertigt werden. Louis Andriessens bündelt in Workers Union von 1975 auf metaphorische Art und Weise die disparaten Rhythmen der Fertigungshalle zu einer gemeinsamen Kraft. Unreasonable Strains von Christopher Fox als Auftragswerk der HouseMusik sowie Arbeiten von Juliana Hodkinson und Jan-Peter E.R. Sonntag bilden weitere Hörstationen dieses Rundganges.
Wieder zurück im Verwaltungsgebäude wird man bereits von ohrenstrand mobil, der temporären Architektur für Neue Musik erwartet. Eingebettet in diese Ton-Raum-Architektur aus Akustikmodulen des Architekturbüros eyland 07, wird die Uraufführung iv 4 von Mark Andre zu erleben sein.

Programm: Thomas Bruns, Carsten Seiffarth

www.kammerensemble.de
www.ohrenstrand.net
www.siemensartsprogram.de

Tickets zu 8,-/5,- EUR unter 030/24749-870 und an der Abendkasse.

HouseMusik ist ein Projekt des Kammerensemble Neue Musik Berlin in Kooperation mit dem Siemens Arts Program im Rahmen von ohrenstrand.net, gefördert durch das Netzwerk Neue Musik und die Kulturverwaltung des Landes Berlin.
In Zusammenarbeit mit der Siemens AG, dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD und der singuhr–hoergalerie.


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