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„Cinema, Aspirinas e Urubus“
(Brasilien 2005, OmE, 102 min)

29.10.2007, 19 Uhr
In Anwesenheit des Regisseurs

30.10.2007, 19.30 Uhr

1942. In the middle of northeast Brazil, two men meet: Johann, a German who has escaped from the war, and Ranulpho, a Brazilian leaving the drought that hunts the region. Driving from village to village, they show a film to the inhabitants who have never before experienced cinema in order to sell a brand new "miracle" medicine. Continuing to cross dusty roads in the old-fashioned hinterland, they search for new horizons in their lives.
Marcelo Gomes, 1962 in Recife im Nordwesten Brasiliens geboren, wo er auch heute noch lebt, zeigte bereits seine ersten Videoarbeiten und die Kurzfilme „Maracatu, Maracatus” (1995) und „Clandestina Felicidade” (1998) auf internationalen Festivals und wurde mit Preisen in den Kategorien Drehbuch und Regie ausgezeichnet.
Mit dem brasilianischen Regisseur Karïm Ainouz, 2004 Gast des Berliner Künstlerprogramms, verbindet Gomes eine langjährige Zusammenarbeit. Im Dokumentarfilm „Sertão de Acrílico Azul Piscina” (Pool-blue Backlands) werfen die Filmemacher einen kritischen Blick auf die Modernisierung eines abgeschiedenen Landstrichs im nordöstlichen Teil Brasiliens. 2004 waren beide Künstler im Rahmen der 26. Kunst-Biennale in São Paulo mit einer gemeinsamen Videoinstallation vertreten; gemeinsam schrieben sie das Drehbuch zu “Madame Satã”, das Portrait des legendären Sängers aus Rio de Janeiro, João Francisco dos Santos. „Madame Satã” feierte 2002 bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes Premiere und wurde weltweit ein großer Kinoerfolg.
2005 war Marcelo Gomes mit seinem ersten eigenen Spielfilm „Cinema, Aspirinas e Urubus” (2005) – einem Roadmovie durch den Nordosten Brasiliens und zugleich der Geschichte einer Freundschaft zwischen einem Deutschen und einem Brasilianer im Jahre 1942 – in Cannes vertreten. Der Film war auf über 60 Filmfestivals zu sehen und wurde weltweit mit zahlreichen Preisen bedacht.

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