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playback. no rewind button
In Douglas Hendersons interaktiver Arbeit mit Saiten und Licht geht es um die Geister der unmittelbaren Zukunft und Vergangenheit, die wir mit einem ganz bestimmten Quentchen unserer Anwesenheit zum Leben erwecken. Am Boden sind Hunderte von elektrisch verstärkten Saiten verspannt, die beim Begehen akustische Schatten unserer Schritte erzeugen. Optische Schatten führen uns vorwärts, die Erinnerung eines jeden Schrittes verschwindet in die Vergangenheit.

Douglas Henderson, geboren 1960 in Baltimore (USA), lebt in New York City.
Er studierte Komposition und Musiktheorie bei Elie Yarden, Milton Babbitt, Paul Lansky und J.K. Randall. Henderson unterrichtet elektroakustische Musik, Sound Design und Tontechnik an verschiedenen Institutionen, u.a. in der Klangkunst-Abteilung der School of the Museum of Fine Arts (Boston). Er erhielt verschiedene Auszeichnungen und Stipendien, zuletzt 2005 das Rockefeller Foundation Grant und 2007 das Foundation for Contemporary Arts Grant; außerdem ist er 2007 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

Douglas Henderson ist als Composer/Performer und Klangkünstler fester Bestandteil der New Yorker Szene; er trat u.a. auf mit Elliott Sharp und Zeena Parkins, für die er auch Musikinstrumente entwarf. Momentan befasst er sich in der Hauptsache mit vielkanaligen elektroakustischen Klanginstallationen, Klangskulpturen und mit Bühnenmusiken für Tanzproduktionen.
In Berlin sind u.a. eine Reihe von 12-kanaligen elektroakustischen Kompositionen auf der Grundlage des Gedichts »On the Road Home« von Wallace Stevens entstanden.

Programmhinweis:
DAAD-Komponistenporträt: Douglas Henderson
Dienstag, 20.11., 20.30 Uhr
Gesprächsleitung: Frank Gertich
Tesla im Podewils’schen Palais, Klosterstraße 68, 10179 Berlin-Mitte

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