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Liza Lim: “Wild winged-one” (2007) für Trompete
Timothy O'Dwyer: “Gravity” (2006/07) für Saxophon und kleines Ensemble

Gespräch mit Liza Lim und Timothy O'Dwyer (Moderation: Christine Anderson)

Brian Ferneyhough: „Flurries“ (1997) für Flöte, Klarinette, Horn, Violine, Violoncello und Klavier
Liza Lim: “Songs Found in Dream” (2005) für Ensemble


ensemble mosaik
Enno Poppe, Leitung
Nathan Plante, Trompete
Timothy O'Dwyer, Saxophon

Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 7 Euro

Veranstaltet vom ensemble mosaik in Kooperation mit dem Ballhaus Naunynstrasse, gefördert von der Initiative Neue Musik Berlin und dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD
www.ensemble-mosaik.de



Unter dem Stichwort „including“ stellt das ensemble mosaik einzelne Komponisten in den Kern von Konzerten.
Die Komponisten werden gebeten, neben eigenen Werken zwei bis drei weitere Kompositionen auszuwählen.

Liza Lim, im ostasiatisch-pazifischen Raum aufgewachsen, lebt in Brisbane, Australien. Sie repräsentiert einen neuen, zukunftsgerichteten Komponistentypus. Sie ist nicht nur in einer Kultur zu Hause, sondern assimiliert die Einflüsse höchst gegensätzlicher Kulturkreise in ihrem Werk: Fernöstliche Einflüsse aus China, Korea und Japan und europäische Einflüsse. Letztere scheinen sich hauptsächlich auf Aspekte der technischen Klangorganisation zu erstrecken, während die asiatischen Elemente den Geist und über weite Strecken auch die Gestalt der Werke prägen.

In der Komposition „Songs Found in Dream“ (Auftrag der Salzburger Festspiele) ist es der Gesang, der durch eine vielfältig schimmernde Klangoberfläche verborgen bleibt und nur punktuell und in verdeckter Weise in Erscheinung tritt.
In der Partitur dominieren die reich abgestuften Geräuschklänge, Klänge mit starkem Atemanteil und eine den Ton aufrauende Artikulation. Die einzelne Linie vibriert in Vierteltönen, Trillern und Mikroglissandi. In der Summe entsteht daraus ein vegetativ wucherndes Stimmengeflecht, das zu einem Klangstrom verschmilzt und in den Höhepunkten zu expressivem Leuchten gebracht wird: eine Musik, deren emotionale Kraft ganz aus der Tiefe kommt.

Das Trompetensolo „Wild winged-one“, am 6. September 2007 anlässlich der Ausstellungseröffnung „Hyper Cities – Über Städte“ im Museum Dahlem uraufgeführt, enthält Fragmente des Librettos vom Schluss der 3. Szene der Oper „Navigator“, an der Liza Lim während ihres Stipendienaufenthaltes arbeitet und die 2008 uraufgeführt wird.

Des weiteren hat Liza Lim Werke von Brian Ferneyhough und Timothy O’Dwyer für ihr Konzert ausgewählt.
Brian Ferneyhough, einer der wichtigsten zeitgenössischen Komponisten, war 1976 Gast des Berliner Künstlerprogramms.
Timothy O’Dwyer, Saxophonist des renommierten australischen Elision Ensembles, ist als Musiker, Performer und Komponist in unterschiedlichen Genres aktiv: Das Einbeziehen von Improvisation, dem Punkrock entwendeten Rhythmusstrukturen und räumlichen Projektionen kennzeichnet auch seine Musik als grenzüberschreitend.

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