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Stein zu Stein, Bein zu Bein

Moderation: Katharina Narbutovi?
Ales Rasana?

Ales Rasana?, 1947 in Sjalez geboren, ist der wichtigste zeitgenössische Lyriker Weißrusslands und zur Zeit Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Er ist Verfasser von Poemen, haikuhaften Punktierungen und aphoristischen Zeichen, ohne dabei explizit politisch zu sein. Für Ilma Rakusa gehört er „zu den Verdichtungskünstlern der besonderen Art, seine Poesie strebt genuin zum Wesentlichen, ob sie sich der Wirklichkeit in Gleichnissen, Bildern oder Reflexionen nähert“. Seit 1970 veröffentlichte Rasana? elf Bücher, fünf Gedichtbände sind bislang auf deutsch erschienen, in der Übersetzung von Elke Erb zuletzt „Tanz mit den Schlangen“ (Agora, 2002). Den Band „Der Zweig zeigt dem Baum wohin er wachsen soll“ (Agora, 2006) verfasste Rasana? in deutscher Sprache. Im Herbst 2007 erscheint ein Auswahlband bei Urs Engeler.
Aufgrund kritischer Artikel über die politischen Verhältnisse seines Landes und das von Lukaschenko errichtete autoritäre System verlor Rasana? seine Arbeit als Redakteur. Seiner Lebensgrundlage entzogen und ohne Publikationsmöglichkeit in der Heimat, lebt er seit 1999 überwiegend im Ausland; 2001 war er der erste Hannah-Arendt-Stipendiat in Hannover.


Elke Erb

Elke Erb, geboren 1938 in der Eifel, siedelte 1949 nach Halle (DDR) über und lebt heute in Berlin. Nach zwei Jahren Landarbeit machte sie das Lehrerexamen, arbeitete 1963/65 im Verlag und ist seit 1966 freischaffende Schriftstellerin. Ihr mittlerweile rund zwanzig Bände umfassendes «Ich-Buch», das seit dem 1975 vorgelegten Erstling entstanden ist, wird von Kennern hoch geschätzt. Neben der eigenen Lyrik widmet sie sich dem Übersetzen/Nachdichten aus dem (Weiß-)Russischen und arbeitet oft gemeinsam mit ihr nahestehenden Autoren.
Elke Erb verfasst Gedichte und Kurzprosa, Gedichtreflexionen und lyrische Notate; die Grundfrage ihres Schreibens ist die nach der Reichweite und der Gültigkeit einer poetischen Wahrnehmung. Wortspielerisch, doch ohne sprachliche Exerzitien um ihrer selbst willen durchzuführen, widmet sich Elke Erb den kleinsten Dingen alltäglicher Existenz: „dem Bedeutenden mit dem Unbedeutenden kommen!“ ist ihr Credo. Erbs Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem 1999 Norbert-C.-Kaser-Preis. Seit 1998 erschienen vier Gedichtbände bei Urs Engeler, zuletzt „die crux“ (2003) und „Gänsesommer“ (2005), mit dem die Autorin ihr Projekt einer poetischen Welt- und Selbsterkundung fortschreibt.

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