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Ein Projektraum mit Arbeiten von Osías Yanov, Tara Transitory, Matana Roberts, Madame Nielsen, Edi Hila, Ieva Epnere, Burak Delier, Salomé Jashi u.a.
Seit dem 12. Mai ist die daadgalerie wieder geöffnet und verwandelt sich für die nächsten Monate in einen offenen Raum für Präsentationen und Kommentare. Aktuelle und ehemalige StipendiatInnen des Berliner Künstlerprogramms sind eingeladen, in Zusammenarbeit mit bestehenden Netzwerken und KooperationspartnerInnen die Galerie zu bespielen, improvisierte und ephemere Formate und Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Die Fragilität der momentanen Situation wird dabei nicht nur zur Produktionsbedingung, sondern auch auf unterschiedliche Arten zum Thema der künstlerischen Auseinandersetzung. Die Projekte der AkteurInnen sprechen eine Einladung zum gemeinsamen Wahrnehmen aus, während ihre Spuren zu einer Sammlung verschiedenster Zeugen physischer Präsenz anwachsen werden.

Die Grenzen zwischen dem Innen und dem Außen der Galerie werden durchlässig und sprechen von dem momentan allgegenwärtigen Zustand der Ungewissheit. Die Geschehnisse während der Präsentationen der beteiligten KünstlerInnen im Inneren der Räume verbinden sich mit dem Leben auf der Straße durch einen direkten Zugang über die offene Fassade auf eine neue Weise, die von möglicher Leichtigkeit und Gemeinschaft spricht.

Eine Intervention von Osías Yanov an der Fensterfront der daadgalerie sucht den konstanten Austausch mit der Öffentlichkeit und Nachbarschaft auf der Straße in Form von Text und performativen Aktivierungen und hinterfragt den Zustand des Öffentlichen aber gleichzeitig Verschlossenen. In einer Hommage an die Lyrikerin Inger Christensen lotete Madame Nielsen die Möglichkeiten der Begegnung mit dem Publikum unter Wahrung der Abstandsregeln aus. Burak Delier entwickelt eine Intervention durch farbliche Markierungen architektonischer Treffpunkte im Raum als Kommentar zu Kontaktsperren und physischer Nähe. Edi Hila präsentiert eine Reihe von Gemälden, die während seines Aufenthaltes in Berlin entstanden sind und den Zustand von Isolation und Ausgeschlossenheit in Erinnerungsbildern reflektieren. Matana Roberts produziert eine visuelle Partitur auf Grundlage einer sonischen Exploration der Galerie. Ieva Epnere wird ein Kaleidoskop aus Bildern zeigen, die eine post-pandemische Zukunft besingen. Weitere Beiträge folgen, alle Aktivitäten werden über Social Media angekündigt.

Zur Wiedereröffnung wurden zum Schutz von BesucherInnen und MitarbeiterInnen umfassende Hygiene- und Schutzmaßnahmen entsprechend der geltenden Standards des Landes Berlin getroffen.

Osías Yanov, Tara Transitory, Matana Roberts, Madame Nielsen, Ieva Epnere, Burak Delier, Edi Hila und Salomé Jashi sind zurzeit Gäste des Berliner Küntlerprogramms.

Bildnachweis / Photo credit: Ansicht Wiedereröffnung daadgalerie, Projekt von Osías Yanov daadgalerie, Foto / Photo: Berliner Künstlerprogramm


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