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Poetry in Dark Times

Lesung und Gespräch

Moderation: Marie Luise Knott
Verletzende Begriffe vergiften den öffentlichen Diskurs, eine Deformation der Sprache zeichnet sich ab. Angesichts dieser Entwicklungen teilen Ellen Hinsey und Maria Stepanova die Überzeugung, dass Lyrik strukturell Quellen des Widerstandes in sich trägt. In der daadgalerie
begegnen sie sich zu einer Lesung und sprechen über poetische Strategien und ihre Fähigkeit, die Bedeutungskraft der Sprache wiederherzustellen.

Ellen Hinsey, 1960 in Boston geboren, hat neun Bände Lyrik, Prosa und literarische Übersetzungen verfasst. Ihre jüngste Veröffentlichung, The Illegal Age, ist eine lyrische Auseinandersetzung mit dem Erbe der totalitären Diktaturen des 20. Jahrhunderts und dem derzeitigen
Aufstieg politischer Illegalität. 2015 war Hinsey Gast des Berliner Künstlerprogramm des DAAD.

Maria Stepanova, geboren 1972 in Moskau, ist Lyrikerin, Essayistin und Journalistin. Ihre jüngste Publikation Памяти памяти („Nach dem Gedächtnis”) wurde als zeitgemäße Reflexion über das Wesen des Erinnerns gefeiert. 2018-2019 hielt sie die Siegfried-
Unseld-Gastprofessur an der Humboldt-Universität inne.

Deutsche Übersetzung aus dem Russischen: Olga Radetzkaja

Lesung auf Englisch, Russisch und Deutsch, Gespräch auf Englisch

Eintritt frei

Foto: K. Zielinski


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