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Klangkunst Installation.
Eröffnung: 23.01.2020 19 Uhr
Hat Leere eine Stimme? In seiner raumgreifenden Installation Hollow Howl verteilt sergey kasich eine Anzahl verschiedener Objekte mit reflektierenden sowie schallschluckenden Oberflächen im Raum. Einzelne Mikrofone in diesen Objekten nehmen Luftbewegungen auf. Aus diesen bis zur Hörbarkeit verstärkten Signalen generiert kasich eine algorithmische Komposition in Echtzeit, die über Kopfhörer erlebt werden kann. Die Anwesenheit des Publikums verändert dabei die Klangfarben. Eine Sonifikation vermeintlicher Leere, die uns für das Unsichtbare sensibilisiert.
Gleichzeitig ist Hollow Howl eine Reflexion über die Bedeutung von leeren Räumen und den spürbaren Veränderungen in Berlin in Zeiten von Gentrifizierung und Wohnungsnot. Die meist hohlen Objekte stammen von verschiedenen Orten, die mit neoliberalen Narrativen von Besitz in Konflikt stehen: Berliner besetzte Häuser, nicht-autorisierte Müllkippen und Schlafstätten von Obdachlosen.

Beratung Konzeption und Entwicklung: Carsten Seiffarth & Markus Steffens
Assistenz Tontechnik: Vito Willems
Kuratiert von Dahlia Borsche


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