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Vortrag und Gespräch
In ihrem Vortrag in der daadgalerie wird die indische Künstlerin Zuleikha Chaudhari über zwei ihrer aktuellen Projekte sprechen: "Rehearsing the Witness: The Bhawal Court Case" und "Landscape as Evidence: Artist as Witness".
Seit 2011 beschäftigt sich Chaudhari mit dem Archiv und dem Verhältnis zwischen Geschichte und Theater. Ihre aktuelle Forschung untersucht die Verbindungen zwischen Rechtsprechung und Performance als Formen der Realitäts- und Wahrheitsproduktion.
Geschichte, Recht und Theater werden hier als unterschiedliche Erzählstrategien verstanden, die sich alle im Spannungsfeld zwischen Spekulation und Imagination sowie Wahrheitsfindung und Realitätskonstruktion bewegen.

Sie wird mit Kris Merken (Dramaturg bei Rehearsing the Witness: The Bhawal Court Case) über den Prozess der Übersetzung von spezifischem historischem Material für einen größeren Kontext sprechen. Ist es möglich, von Erfahrungen und Geschichten zu sprechen, die nicht die eigenen sind?

Zuleikha Chaudhari wurde 2019 mit einem Kurzzeitstipendium des Berliner Künstlerprogramms eingeladen.


Zuleikha Chaudhari (geboren 1973 in Mumbai, Indien) ist eine interdisziplinär arbeitende Künstlerin, Theaterregisseurin und Lichtdesignerin. Ihre Arbeiten wurden auf zahlreichen internationalen Festivals und Ausstellungen gezeigt, darunter das Internationale Theaterfestival Kerala (2019), die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst (2018), die Kochi-Muziris Biennale (2016, 2017), die Wiener Festwochen (2012) und das Seoul Performing Arts Festival (2007).
Aktuell ist sie Direktorin des Alkazi Theatre Archive bei der Alkazi Foundation for the Arts, Neu Delhi.


Abbildung: Video still, "Landscape as Evidence: Artist as Witness", Constitution Club, New Delhi 2017.


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