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Lange Nacht der Poesie
In einer langen Poesienacht lesen zehn internationale Lyriker*innen ihr Gedichte jeweils im Original:
Maren Kames, Vera Pavlova, Don Mee Choi, Ghayath Almadhoun, Meena Kandasamy, Nouri al-Jarrah, Eileen Myles, Nguyễn Phan Quế Mai , Hussein Bin Hamza, Joachim Sartorius.

Moderation Silke Behl

Preis 12 Euro/ ermäßigt 8
In einer langen Poesienacht lesen zehn internationale Lyriker*innen ihr Gedichte jeweils im Original. Anschließend tragen Schauspieler*innen die deutschen Übersetzungen vor.

NOURI AL-JARRAH [SYRIEN/ GB] zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Dichtern des arabischen Sprachraums. Sein in viele Sprachen übersetzter Band »A Boat to Lesbos« [2016] ist ein Requiem auf das syrische Exil.
Der Dichter und Filmemacher GHAYATH ALMADHOUN [PALÄSTINA/ SE] gibt mit »Ein Raubtier namens Mittelmeer« [2018] den Fliehenden, Asylsuchenden, Verletzten und Zurückgebliebenen eine Stimme.

Seit seiner Flucht nach Deutschland schreibt HUSSEIN BIN HAMZA [SYRIEN/ D] in seinen Prosagedichten über die Fluchterfahrung als Konstante im Empfindungsspektrum eines Menschen.

Die Lyrikerin und Übersetzerin DON MEE CHOI [KOREA/ USA] befindet sich mit ihren Texten verschiedener Genres im thematischen Spannungsfeld zwischen dem Erbe des Koreakrieges und ihrer Familiengeschichte.

MAREN KAMES [D] etabliert in ihren poetischen Sprach-Räumen neue Sinnzusammenhänge mit Hilfe von Sprach- und Vernetzungstechniken.

MEENA KANDASAMY [INDIEN], die ihre ersten Gedichte mit 17 Jahren schrieb, setzt sich mit dem indischen Kastensystem und Fragen des Feminismus auseinander, die auch für ihre Prosatexte grundlegend sind.

Zentrale Themen der Texte von EILEEN MYLES [USA], einer »Kultfigur für Frauen der Post-Punk-Ära, die ihre eigene literarische Avantgarde bilden« [New York Times], sind Liebe, Einsamkeit, Gender und Amerika.

NGUYỄN PHAN QUẾ MAI [VIETNAM/ INDONESIEN] beschreibt mit ihrer »globalen Poesie, die in diesen unruhigen Zeiten unabdingbar ist« (Bruce Weigl), nicht nur die psychischen Folgen des Vietnamkriegs in ihrem eigenen Land, sondern widmet ihre Texte auch den Kriegswaisen, den Textilarbeiter*innen in Bangladesch, den Opfern des Taifuns auf den Philippinen und den Müttern in aller Welt, die unter existenziellen Bedrohungen leben. Für ihre Lyrik wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

In ihren vielfach ausgezeichneten Gedichten widmet sich VERA PAVLOVA [RU/ USA] vor allem weiblichen Themen und experimentiert dabei mit verschiedenen Registern der russischen Sprache.

JOACHIM SARTORIUS [D], Übersetzer und Autor mehrerer Gedichtbände und poetischer Reisebücher, ist auch Herausgeber des »Atlas der neuen Poesie«, dem wohl umfassendsten internationalen Lyrikband der vergangenen Jahre.
Foto: Cato Lein


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