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zeitkratzer & Zaum Percussion spielt Mario Bertoncini
Nach einem fulminanten Auftritt im Haus der Kulturen der Welt 2018 kehrt das international renommierte Solisten-Ensemble zeitkratzer endlich wieder nach Berlin zurück.
Das Enfant Terrible der Neuen Musik - bekannt für kontroverse musikalische Interpretationen (z.B. Kraftwerk, Schönberg, Xenakis) und Genre übergreifende Kooperationen mit u.a. Laurie Anderson, Lou Reed, Carsten Nicolai, Lee Ranaldo (Sonic Youth) – wird in Kooperation mit dem italienischen ZAUM-Percussion-Trio und zwei Solisten der Berliner Philharmoniker ein akustisches Konzert in Andenken an den kürzlich verstorbenen italienischen Komponisten und Instrumentenbauer Mario Bertoncini präsentieren. Der 1932 in Rom geborene Mario Bertoncini studierte bei Gottfried Michael Koenig, neben Karl-Heinz Stockhausen der wichtigste Vertreter elektronischer Musik in Deutschland. Von 1965 bis 1972 war Bertoncini Mitglied der legendären Komponisten-Improvisationsgruppe »Nuova Consonanza« (GINC), der auch Ennio Morricone angehörte. Seit Beginn der 1970er Jahre entwarf und baute Mario Bertoncini Klangobjekte, die auf dem Prinzip der Äolsharfe beruhen. 1974 kam er mit einem Stipendium des Berliner Künstlerprogramms des DAAD nach Berlin und war hier von 1980 bis 1997 als Professor an der Universität der Künste tätig. Zur Aufführung kommen Werke aus allen Schaffensperioden des Komponisten, darunter auch das eigens von Bertoncini für zeitkratzer komponierte Stück »Sinfonia (De Rispiri)«. Die Zwingli-Kirche ist sowohl atmosphärisch, als auch akustisch der perfekte Ort, um die spektralen Klangflächen Bertoncinis optimal zur Geltung zu bringen.

In Kooperation mit 5 Seconds – Musik für Hall & Raum (Palais Wittgenstein)

Mit freundlicher Unterstützung von Musicboard Berlin

Das Konzert findet im Rahmen des Monats für zeitgenössische Musik statt.

Tickets 12€


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