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Das Gespräch mit seinem Übersetzer Bernhard Hartmann moderiert die Literaturübersetzerin Dorota Stroińska.


Gespräch auf Polnisch, Deutsch und Englisch

Die Lesung findet im Rahmen der »21. Langen Buchnacht in der Oranienstraße« statt.
»Als ich anfing zu schreiben, wusste ich nicht, / wie reich es mich macht und dass ich mir gleich / eine Insel kaufe, hinfliege, vielleicht / zwölfmal täglich, und dass mit der Gischt / Flaschen antreiben und mir Wale im Licht / aus der Hand fressen.« (Aus dem Zyklus »Kolonien«, 1997). Tomász Różycki verbindet in seinen Gedichten Gesellschaftskritik, Humor und Selbstironie. In Polen wurde er mit seinem »Zwölf Stationen« berühmt, ein Versepos über die polnische Provinz, für das er mit dem Kościelski-Preis erhielt (deutsche Version von Olaf Kühl, 2009).

Różycki wurde 1970 im oberschlesischen Oppeln geboren, ist Übersetzer, Romanist und, zumindest in seiner Generation, der wichtigste Dichter seines Landes. Er hat bisher sieben Gedichtbände vorgelegt. Zuletzt erschien der für den Wisława-Szymborska-Preis nominierte Gedichtband »Litery« (»Buchstaben«). Für »Colonies«, die englischsprachige Übersetzung seines Gedichtbandes „Kolonie“, erhielt er 2014 den Northern California Book Award.

Zum Ende seines Residenzaufenthaltes in Berlin liest Różycki aus seinem Gedichtband »Der Kerl, der sich die Welt gekauft hat«, der 2018 bei Fototapeta erschienen ist, sowie aus eigens für diesen Abend übersetzten Auszügen aus Essays und neuen Gedichten. Das Gespräch mit seinem Übersetzer Bernhard Hartmann moderiert die Literaturübersetzerin Dorota Stroińska.

Die Lesung findet im Rahmen der »21. Langen Buchnacht in der Oranienstraße« statt.

Eintritt frei

Foto: Slav Zatoka


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