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Die Arbeiten von Minerva Cuevas (1975, Mexico City) artikulieren sich an der Schnittstelle zu politischen Aktionen und Praktiken sozialer Selbstbestimmung. Die Ökonomisierung von Lebensraum und natürlicher Reserven auf globaler Ebene, die sozialen Ursachen und Folgen des Klimawandels sowie neoliberale Machtmechanismen im privaten und öffentlichen Raum spielen in ihren Arbeiten eine zentrale Rolle.
Ein stets gegenwärtiges Anliegen in ihrer Arbeit ist die Theorie der sozialen Ökologie und der ständige Abgleich von Interessen zwischen Wirtschaft, ökologischen Ressourcen und Politik. In Arbeiten wie »A Draught of the Blue«, »Not Impressed by Civilization« und »Égalité« zeigt Cuevas, wie ökologische und soziale Sachverhalte grundsätzlich zusammenhängen und auf einer zutiefst natürlichen Verbindung zwischen Mensch, Antispeziesismus und Land aufbauen. In ihrem künstlerischen Werk bietet Cuevas Hinweise auf alternative Formen von gemeinschaftsgestütztem Widerstand und von Möglichkeiten, sich in der Öffentlichkeit zu Wort zu melden und sichtbar zu werden.

Minerva Cuevas war 2003 Stipendiatin des DAAD Artist-in Berlin-Programms und wurde dieses Jahr erneut eingeladen, ein Projekt für die daadgalerie zu entwickeln.
Die Ausstellung »No Room To Play« wird vom 12. April bis zum 9. Juni 2019 zu sehen sein.

»Attachment to Land« ist eine Veranstaltungsreihe unter anderen mit Agnieszka Brzeżańska, Carolina Caycedo, Ewa Ciepielewska, Aleksandra Jach, Xu Tan und Minerva Cuevas.

Konzipiert von Aleksandra Jach und Melanie Roumiguière.

Gespräch auf Englisch, Eintritt frei.

Bildnachweis: Minerva Cuevas, A Draught of the Blue, 2013, video still


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