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Konzert
20 Jahre Ultraschall Berlin – das Jubiläum gibt Anlass zu einem kurzen Innehalten: Während das Festival so manche Metamorphose durchlaufen hat, ist es sich doch in seinem Grundgedanken treu geblieben. Von Anfang an war es ein Festival, das jüngst entstandene Werke in einen musikhistorischen Kontext einbindet, der bis zu den Anfängen der Nachkriegs-Avantgarde zurückreicht. In einem solchen historischen Hallraum werden ästhetische Entwicklungen erkennbar, lassen sich Generationenfolgen und zyklische Bewegungen besser nachvollziehen.

In diesem Sinne thematisiert auch Ashley Fure in ihrem Werk den Doppelcharakter des Violoncellos: einerseits als erhabenes, ästhetisiertes Objekt, andererseits als ein Amalgam aus Holz, Haaren und Leim. Sie zeigt »die Narben, die der kreative Akt auf dem manipulierten Instrument hinterlässt«. Dies zeigt sich auch in der unvermittelten Kraft und der Rohheit der Klänge, die ihre Arbeiten prägen. Durch Verdichtung und Dekonstruktion komplexer Klangbeziehungen, die nicht selten kollabieren, gestaltet die amerikanische Komponistin musikalische Dynamiken. Bewegung, Plastizität und immersive Momente durchdringen auch ihr elektronisch erweitertes Solo »Wire & Wool«, das sie nun in Berlin präsentiert.
Fure, 2018/19 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD, stellt ihr Stück im Rahmen eines Recitals von Séverine Ballon vor. Die Violoncellistin meistert virtuose Steilhänge ebenso wie die Abenteuer des Performativen, was auch in ihrer Performance von »inconnaissance« (2018) sicht- und hörbar wird. Außerdem treten Timothy McCormack mit »Drift Matter« (2013), Francesca Verunelli mit »Ultimi fiori« (2016/18) und Liza Lim mit »an ocean beyond earth« (2016) auf.

Das vollständige Programm und weitere Informationen hier.

Radioübertragung:
Deutschlandfunk Kultur, Konzert, 19.2. 19:05 h
kulturradio vom rbb, Musik der Gegenwart, 27.3. 21:04 h

Eintritt: 15,-- / 10.-- €

Copyright Portait Ashley Fure: Zielinski


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