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Kwasi Ohene-Ayeh im Gespräch mit Tracy Naa Koshie Thompson
Im Rahmen ihrer Präsentation stellen Kwasi Ohene-Ayeh und Tracy Naa Koshie Thompson ihre voneinander unabhängige kuratorische und künstlerische Praxis als Beispiele der »silent revolution« vor. Die Initiative geht aus blaxTARLINES KUMASI hervor – einem Inkubator für zeitgenössische Kunst in Kumasi, Ghana, der an den Fachbereich Malerei und Skulptur der Kwame Nkrumah University of Science and Technology (KNUST) angeschlossen ist. Kunst wird dabei als Universalismus im Spiegel der zeitgenössischen Kunstpraxis in Ghana diskutiert.
Kwasi Ohene-Ayeh arbeitet als Künstler, Kurator und Schriftsteller und lebt in Kumasi, Ghana. Er ist derzeit Stipendiat des Programms »Curators in Residence: Curating Connections«. Er hat die Ausstellungen »Silence Between the Lines: Anagrams of Emancipated Futures« (2015) sowie »Orderly Disorderly« (2017) co-kuratiert, die beide von blaxTARLINES KUMASI organisiert wurden. Er war zudem Gastkurator der ersten Lagos Biennale (2017) und hat zuletzt in Kumasi die Ausstellung »Spectacles. Speculations…« (2018) mit 16 Künstler*innen aus Ghana, den Niederlanden und Kolumbien kuratiert. Derzeit ist er Doktorand am KNUST und publiziert Essays auf seinem Blog www.iubeezy.wordpress.com.
Die Künstlerin Tracy Naa Koshie Thompson (Ghana) untersucht die latenten Eigenschaften allgegenwärtiger synthetischer und natürlicher Materialien und ihre Fähigkeit zur Transformation in nicht wiedererkennbare, verfremdete, neue und imitierende Formen. Dazu wendet sie alchemistische Prozesse der Auflösung und Kristallisation zur verschiedenartigen Morphologie von Objekten an. Thompsons emanzipierter Ansatz des Kunstschaffens überwindet geltende Vorstellungen des Kunstbetriebs und befragt diesen auf eine mögliche Neugestaltung hin. Sie hat an den zwei umfassenden Ausstellungen »Cornfields in Accra« (2016) und »Orderly Disorderly« (2017) von blaxTARLINES KUMASI in Accra, Ghana teilgenommen. Momentan absolviert sie ihren Master of Fine Arts (MFA) am KNUST und wurde zum interkontinentalen Austauschprogramm der Städelschule in Frankfurt am Main eingeladen.

Konzipiert von Kwasi Ohene-Ayeh, Curator in Residence von »Curating Connections« 2018/2019.

Das Programm »Curators in Residence: Curating Connections« ist eine gemeinsame Initiative der KfW Stiftung und des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Bisherige Alumni des Programms sind Zasha Colah (Mumbai), Dana Whabira (Harare), Mustafa Hussain Shabbir (Singapur) und Florencia Portocarrero (Lima).

Eintritt frei

Foto: Simon Bowman, Untitled, 2016, fotografischer Druck auf blau-schwarzem Papier, 72in x 48in, Detail, für die Ausstellung Cornfields in Accra (2016), courtesy blaxTARLINES KUMASI


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