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Attila Bartis und Lothar Müller in Lesung und Gespräch

Sprecher: Frank Arnold
Attila Bartis begann schon 2008, als er Gast des Berliner Künstlerprogramm des DAAD war, sein Werk „Das Ende“ zu schreiben. Sein Roman umreißt die Zeitspanne von der Deutschen Besetzung Ungarns bis zum Ende der kommunistischen Ära, der so genannten Ungarnwende. Der Fotograf András Szabad, Hauptfigur des Romans, wächst in einer ungarischen Kleinstadt auf. Mit dem Vater zieht er nach dem Tod der Mutter nach Budapest und entdeckt das Fotografieren. Die Kamera wird seine Leidenschaft, das Organ, mit dem er der Welt auflauert, sie sich vom Leib hält und aufs Bild bannt. Nie lässt er sie los, die Kamera ist immer dabei.
András Szabad dokumentiert und analysiert Ähnlichkeiten und Unterschiede bei der Verwendung von Fotos in kommunistischen und faschistischen Diktaturen. Es stellt sich die Frage, ob ein Vergleich beider diktatorischer politischer Systeme möglich oder unmöglich ist.

Attila Bartis: Das Ende. Roman. Aus dem Ungarischen von Terézia Mora, Suhrkamp Verlag, Berlin 2017

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Suhrkamp Verlag

Foto: © Attila Bartis

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