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Moderation: Meike Feßmann.
"Und am besten, man schreibt nichts, / dann ist man unsterblich" – mit diesen verblüffenden Versen endet István Vörös' Gedicht "Unterricht im Lesen", erschienen 2004 in Vörös' erster deutschen Buchveröffentlichung "Die leere Grapefruit" (Edition Korrespondenzen). István Vörös, zur Zeit Gast des Berliner Künstlerprogramms, ist einer von drei Autoren der so genannten mittleren Generation, die den Abend "Lyrik, Lyrik, Lyrik!" im Hamburger Literaturhaus bestreiten. Einen Abend, der die Vielfalt, die Stilformen und die Themen dessen veranschaulichen soll, was die aktuelle Lyrik an Ausdrucksformen zu bieten hat. Ungeachtet aller Klagen über die geringen Absatzzahlen, die Gedichtbände in der Regel erreichen, erfreut sich diese Gattung – in Anthologien, auf Symposien, bei Lyriknächten oder im Internet – großer Beliebtheit, und es ist erstaunlich zu sehen, wie mannigfach sich zeitgenössische Schriftsteller bemühen, das Genre der Lyrik aus modernen und postmodernen Umklammerungen zu lösen.
?An Vörös' Seite wird der in Hamburg lebende Farhad Showghi lesen, seine (Prosa-)Gedichte sind zum Teil im Verlag Urs Engeler in den Bänden "Ende des Stadtplans" und "Die Walnussmaske, durch die ich mich träumend aß" erschienen: Dritter im Bunde ist Oswald Egger. Seine "magischen Sprachwanderungen durch vegetative Welten" geben dem lange mit Argwohn betrachten Naturgedicht eine völlig neue Färbung.

Eintriit 8/6/4 Euro

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