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David van Reybrouck in Lesung und Gespräch

Moderation: Priya Basil
David van Reybroucks Berliner Jahr – wie sollte es bei diesem Schriftsteller, dessen Werk sich dadurch auszeichnet, dass er Stimmen aller Couleur und Provinienz zu großen Erzählungen, Theaterstücken und Essays verwebt – auch anders sein, war geprägt von Begegnungen und intensiven Gesprächen: mit Mitgliedern einer ehemaligen belgischen Elitetruppe für seinen in Berlin geschriebenen Theatermonolog „Para“, mit Veteranen der ehemaligen japanischen Besatzungsarmee in Indonesien und Nepal für sein neues umfangreiches Buch über die Übergangsphase zwischen niederländischer Kolonialherrschaft und Unabhängigkeitserklärung in den 1940er Jahren Indonesien, an dem er in Berlin gearbeitet hat, oder auch mit einem belgisch-marokkanischen Opfer der Terroranschläge in Brüssel für seinen Essay „Dschihad für die Liebe“. Und auch Berliner standen im Zentrum seines Schreibens – Begegnungen an Franky’s Currystation am S-Bahnhof Halensee etwa oder mit Transsexuellen in der U2 bzw. beim Friseur fanden Eingang in David van Reybroucks Texte, die er für die niederländische Tageszeitung De Correspondent geschrieben hat. Ein Abend über David van Reybroucks „Berliner Begegnungen“ am Tag vor seiner Abreise aus der Stadt.

Der Eintritt ist frei.

Foto: Krzysztof Zielinski

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