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19.30 h
Xenos, Großbritannien / Dänemark, 2013, OmE, 12’
20 Handshakes for Peace, Palästina / Deutschland, 2014, engl. OF, 5’
A Man Returned, Großbritannien / Dänemark / Niederlande, 2015, OmE, 30’
im Anschluss Diskussion mit Mahdi Fleifel
21.00 h
A World Not Ours, Libanon / Großbritannien / Dänemark, 2012, OmU, 93’
im Anschluss Diskussion mit Mahdi Fleifel
Der dänisch-palästinensische Filmemacher Mahdi Fleifel beschäftigt sich in allen seinen Filmen mit der Frage nach der Konstruktion von Identität: Wie sind wir geworden, was wir sind? Wo kommen wir her? Mahdi Fleifel beschäftigt sich mit diesen Fragen im Stil des Cinéma direct anhand des Alltags und der Realität von Geflüchteten. Oft über viele Jahre hinweg heftet er sich an die Fersen seiner Protagonisten, zeigt, wie aus ihren Hoffnungen und Träumen allmählich Alpträume, etwa ein Kreislauf aus Drogen und Prostitution, werden. Zentral ist dabei das größte palästinensische Flüchtlingslager im Libanon, Ain el-Helweh, der Ort von Mahdi Fleifels Kindheit. Sein erster abendfüllender Dokumentarfilm „A World not ours“ (2012), der über dreißig internationale Preise errang, zeigt anhand von aktuellen Aufnahmen und alten Homemovies drei Generationen von dort lebenden Flüchtlingen, den Großvater, den Onkel und die resignierten Jugendfreunde. Wie sich für einen von ihnen nach seiner Flucht der Sehnsuchtsort Griechenland als Alptraum erweist, dokumentiert „Xenos“ (2013). Ein anderer kehrt nach jahrelangen vergeblichen Versuchen, in Europa als Flüchtling anerkannt zu werden, in „A Man returned“ (2015) wieder zurück nach Ain el-Helweh. Dazu „20 Handshakes for Peace“ (2014) zwischen Arafat und Rabin – und viele enttäuschte Hoffnungen.

In Kooperation mit arsenal. Institute für film und videokunst e.V.



Eintritt: 7,50 / 5,--

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