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Juri Andruchowytsch liest aus dem jüngst erschienenen Roman "Moskoviada".
Moderation: Katharina Raabe.
Der ukrainische Schriftsteller, Dichter und Essayist Juri Andruchowytsch, 2006 mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet, ist längst ein "Klassiker der ukrainischen Gegenwartsliteratur". 1960 geboren, debütierte er als Lyriker, publizierte Essays und unzählige Artikel zu aktuellen Themen. Auf deutsch erschienen "Das letzte Territorium" (2003), "Mein Europa" (mit Andrzej Stasiuk, 2004) und der Roman "Zwölf Ringe" (2005, alle bei Suhrkamp).

"Moskoviada", eine kakophonische Abschiedssymphonie auf die Sowjetunion, ist Andruchowytschs erfolgreichstes, in viele Sprachen übersetztes Buch – 1992 verfasst, 2006 auf deutsch erschienen, ist es heute von überraschender Aktualität. Das neoautoritäre Russland, der eifernde Nationalismus, die Verklärung der kommunistischen Epoche, der chauvinistische Kitsch, der ideologische Druck – all diese Gespenster, die der Dichter in einem karnevalesken Spektakel unter panischem Gelächter zum Teufel gejagt hat, haben längst wieder die Bühne betreten.

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