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Ausstellung
Minouk Lim beschäftigt sich in ihrem Werk mit gesellschaftlichen Gruppen und urbanen Zonen, die in Südkorea in Zeiten des wirtschaftlichen Aufstiegs und der rapiden Urbanisierung des Landes seit den 1960er Jahren vernachlässigt oder verdrängt wurden. Offiziellen historischen Narrativen setzt sie individuelle Erfahrungen entgegen oder lädt mit Aktionen im urbanen Raum dazu ein, ein alternatives öffentliches Bewusstsein jenseits der offiziellen medialen Perspektive zu entwickeln. In jüngster Zeit arbeitete sie häufig mit Vertretern sozialer Gruppen wie z.B. Kriegsopfern und ehemals politisch Verfolgten zusammen, deren heutige gesellschaftliche und mediale Rollen sie thematisiert und reflektiert. Doch ist Lim keine klassische Dokumentaristin. Vielmehr entwickelt sie eine künstlerische Sprache zwischen Video, Skulptur und Performance - Versatzstücke, die meist zu raumgreifenden Installationen kombiniert werden.

Ihre Inszenierungen enthalten analytische wie emotionale Momente, Geräusche und Gerüche, um Erinnerungen zu beleben, ohne die historischen Fakten zu vernachlässigen.
Für die Eröffnungsausstellung im Rahmen von Topophilia / Topophobia greift Minouk Lim Themen auf, die sie in ihrer Arbeit seit langem beschäftigen und reinterpretiert diese für die spezifische Situation des Einzugs der daadgalerie in die Kreuzberger Oranienstraße.

In dem koreanischen Wort GAGA HOHO 家家戶戶, steht Ga (家) für das Haus oder auch die Person, während Ho (戶) das Rahmengestell oder die Tür bezeichnet. Die vier Zeichen zusammen bedeuten die Gesamtheit der Häuser oder Familien.

Zur Einweihung der neuen Räume und als Auftakt des Eröffnungsprogramms findet am 12.01. um 18:30 Uhr eine Performance von Minouk Lim statt.

Eröffnung: 12. Januar, 18:30 Uhr mit Performance.


Fotonachweis: Filmstill Newtown Ghost

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