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Mathias Énards monumentaler Roman über die Liebe des Westens zum Orient
Eine „Lecture dessinée“ mit Mathias Énard
und Zeina Abirached

Moderation: Barbara Wahlster

Eintritt frei
Zum Abschluss seiner großen Lesereise tritt Mathias Énard in ebenjener Stadt auf, in der der 1972 in Niort geborene Autor und studierte Arabist seinen 2015 mit dem Prix Goncourt ausgezeichneten Roman „Kompass“ (dt. 2016 bei Hanser Berlin und aus dem Französischen übersetzt von Holger Fock und Sabine Müller) als Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD in weiten Teilen geschrieben hat.
„Kompass“ ist das Buch der Stunde: eine leidenschaftliche Beschwörung der jahrhundertelangen Passion des Westens für die orientalische Kultur. Unter dem Schock einer alarmierenden medizinischen Diagnose verbringt Franz Ritter, Musikwissenschaftler in Wien, eine schlaflose Nacht. Er begibt sich im Geiste noch einmal an die Orte seiner Forschungsreisen: Istanbul, Damaskus, Aleppo, Palmyra – alles Städte, die für ihn untrennbar mit Sarah verbunden sind, der berühmten Orientalistin, seiner großen Liebe. Seine Erinnerung zaubert immer mehr Fakten, Romanzen und Geschichten hervor, die alle von dem entscheidenden Beitrag des Orients zur westlichen Kultur und Identität zeugen.

Zusammen mit Mathias Énard in einer „Lecture dessinée“ tritt die 1981 in Beirut geborene Graphic-Novel-Autorin Zeina Abirached auf, von der auf Deutsch im Avant-Verlag bislang zwei Veröffentlichungen erschienen sind, in denen sie ihrer Kindheit im Libanon und ihrer Familiengeschichte nachspürt.

Eintritt frei

Institut Français, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin

Eine Kooperationsveranstaltung des Instituts français Deutschland und des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

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