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In Lesung und Gespräch: Lea Schneider, Sinologin, Übersetzerin und Herausgeberin und Yan Jun, Dichter, Musiker und Komponist

Moderation: Asmus Trautsch
Eine besondere Premiere: Seit mehr als zwanzig Jahren ist in Deutschland keine repräsentative Sammlung chinesischer Gegenwartslyrik erschienen. „Chinabox“ (Verlagshaus Berlin 2016) öffnet wieder das Fenster zu einer Lyrikszene, die so lebendig und vielfältig ist wie die Volksrepublik selbst. Die Anthologie enthält Gedichte, die die chinesische Gegenwartslyrik wesentlich prägen, in Deutschland aber unbekannt sind. Was sie verbindet, ist ihre erstaunliche Leichtigkeit, mit der sie verschiedene Positionen zusammenbringen: Der chinesische Kanon trifft auf die europäische Moderne, Gesellschaftskritik auf Sprachspiele, Industrie auf Akademie.
Startpunkt der Arbeit an diesem Buch war das poesiefestival berlin 2015. Sechs Autorinnen und Autoren aus China sowie zwei Dichter aus dem Exil waren zu Gast. Eine Auswahl ihrer Texte, die für das Festival übersetzt wurden, haben nun Eingang in die „Chinabox“ gefunden.
Die Herausgeberin und Lyrikerin Lea Schneider (geb. 1989 in Köln) und der Künstler Yan Jun (geb. 1973 in Lanzhou), 2016 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD, stellen den Band vor. Jun arbeitet mit field recordings, schreibt „gegen alle organisierten Lügen“ an und gegen Dinge des Alltags, etwa mit „Meine Bettdecke ist ein Monster“. Er lebt als Kritiker, DJ, Musiker und Betreiber des Labels Subjam in Beijing. Seine Performances vereinen Lyrik mit elektronischer Musik und Feedback-Geräuschen des Mikrofons – live zu erleben im Haus für Poesie.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Haus für Poesie

Eintritt 6,-- / 4,--

Foto: Kryzstof Zielinski

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