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Seit den frühen 1970er Jahren hat Michel Auder kontinuierlich Menschen und Ereignisse aus seinem Leben gefilmt und dabei ein umfassendes Materialarchiv akkumuliert, das ständig überarbeitet und erweitert wird. Bekannt sind die in den 1990er Jahren geschnittenen Filme aus dem Umfeld der Warhol-Factory und dem Chelsea Hotel sowie seine Künstlerporträts von „Annie Sprinkle“ (1981-84), „Cindy Sherman“ (1988) oder „Alice Neel“ (1976/82’, 2000). 1969 kaufte Auder eine Sony Portapak, die erste tragbare Videokamera, heute verwendet er zum Filmen meistens ein Smartphone, um Gespräche, improvisierte Ereignisse oder sein unmittelbares Umfeld aufzunehmen. Der informelle, beiläufige und extrem subjektive Duktus seiner Aufnahmen, die häufigen Echtzeit-
Aufnahmen verschiedener Medienoberflächen, z.B. das Abfilmen des laufenden Fernsehers, sowie die Spuren des Aufnahme- und Editierprozesses prägen den Stil seiner Filme. Im Rahmen des Abends wird ein mit Auder gemeinsam zusammengestelltes Programm älterer und neuester Filme gezeigt, mit einer kurzen Einführung des Künstlers.

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