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Diskussion mit Statements
mit
Pavlos Antoniadis, Turgut Erçetin, Antye Greie, Mathias Spahlinger, Turgay Ulu
Moderation: Andrew R. Noble


Wenn sich Knoten zusammenziehen: Über das Band zwischen zeitgenössischer Musik und politischer Aktion

Stellt die zeitgenössische Musikszene in Europa einen relevanten Kontext dar für die Politisierung der räumlichen Diskrepanz innerhalb sozialer Räume, die von aktuellen revolutionären und künstlerischen Bewegungen zugleich beansprucht werden?
Und wenn dem so ist: Welche Art politischen Handelns können AktivistInnen den MusikerInnen in diesem kulturellen Kontext anbieten? Wäre das Ergebnis einer Interaktion die Vereinnahmung des Aktivismus durch die Kunst? Oder würde sie das Entstehen eines vermittelnden Mediums begünstigen, durch das solche sozialen Räume reproduziert werden könnten?
Die Stränge politischer Themen, die wir oft als getrennte Einheiten wahrnehmen, scheinen sich in den sozialen Räumen, in denen wir agieren, zu einem vielfältigen Netz aus Komplexitäten verstrickt und komponiert zu haben. Dadurch, dass jeder Strang, jede Saite, von unterschiedlichen, aber mit einander verbundenen Dynamiken gespannt wird, die von den aktuellen deutsch-türkischen Beziehungen bis zur sogenannten „Flüchtlingskrise“ reichen, sind etliche Knoten entstanden, die bewegliche Schwingungsmaxima (pressure nodes) verursachen.
Die Hauptziele dieses Panels sind, einerseits eine grundlegende kritische Basis für die Diskussion zu liefern, bei der die Obertöne, die zu jeder schwingenden Saite, jedem politischen Strang gehören, einer genauen Betrachtung unterzogen werden im Hinblick auf ihre „pressure nodes“ und andererseits potentielle Aktionsspielräume der Musikgemeinschaft zu reflektieren. Entsprechend werden AktivistInnen und MusikerInnen mit aktivistischem Hintergrund die Fragen aus der Perspektive ihres vergangenen und aktuellen politischen Handelns darstellen.
Turgut Erçetin (Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD 2016)

Um Anmeldung wird gebeten:
bkp.berlin@daad.de

Eintritt frei

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