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Konzert mit Gespräch
Trains (2014) für Violoncello und Zuspiel
Violoncello: Mathis Mayr

The Grand Tour (2013-2015), Film

Joanna Bailie im Gespräch mit Lydia Rilling

Im Sampling liegt ein unwiederbringlicher Verlust. Durch die Samplingrate bei digitalen Tonaufnahmen gehen Informationen verloren, beim Fotografieren wird die Wirklichkeit noch stärker fragmentiert. In den beiden aus den letzten drei Jahren stammenden, erstmals in Berlin präsentierten Werken, Trains für Violoncello und Zuspiel und dem Film The Grand Tour gewinnt die britische Komponistin und Künstlerin Joanna Bailie mit musikalischen und filmischen Mitteln aus diesem verlustreichen Verhältnis von Realität und Erinnerung/Sample eine neue, eine poetische Wahrnehmungsebene. Von den Reisefotos ihres Vaters über den Rhythmus eines Strauss-Walzers bis zu einer Walzerszene bei Tom und Jerry, entspinnt Bailie in The Grand Tour aus dem persönlichen einen kollektiven Erinnerungsraum, der aber nie in sich ruht. Und Transpositionen von Aufnahmen in Trains führen die Komponistin zum Ultraschall und einer Ahnung wie Katzen und Hunde ihn hören könnten. Die Aufführungen werden kommentiert von der Musikwissenschaftlerin Lydia Rilling und Joanna Bailie, die in einer Doktorarbeit über ihren eigenen kompositorischen Ansatz reflektiert hat.


daadgalerie, Zimmerstraße 90, 10117 Berlin

Eintritt frei.


Fotos: Kai Bienert

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